Fracking: SPD lädt zu Diskussionsabend

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06. August 2013, 05:59 Uhr

Gettorf | Erdgas aus den tiefen, unterirdischen Gesteinschichten zu erschließen - eine Methode dafür kann Fracking sein. Dabei wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck in das Gestein gepresst wird. Dadurch wird das Gas freigesetzt, welches dann durch Bohrleitungssysteme an die Oberfläche gelangt. Hierbei ist nicht auszuschließen, dass Chemikalien in das Trinkwasser gelangen können.

Dieses Verfahren wird nun zum Thema der Diskussionsveranstaltung der SPD-Bundestagsfraktion in Gettorf. Nach drei Jahren sei Schwarz-Gelb nicht in der Lage, eine Haltung gegenüber dem Fracking einzunehmen und verlagere den Kampf nun auf die Städte und Landkreise. Diese seien nun mit Anträgen zur Suche nach Erdgas konfrontiert, heißt es in einer Mitteilung der SPD. Die Fraktion möchte am Dienstag, 13. August, ab 19.30 im Hotel Stadt Hamburg diskutieren. Für die SPD sei klar, dass es mit wassergefährdenden Chemikalien und dem gefährlichen Verfahren kein Fracking geben darf.

Nach der Begrüßung durch Bundestagsmitglied Sönke Rix und einem Grußwort von dem Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Dr. Kai Dolgner, folgt ein Impulsvortrag durch Frank Schwabe (Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit). Im Anschluss findet die Diskussion statt.

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