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tag der offenen tür : Fliederbeersuppe nach Omas Rezept schmeckt allen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Auf dem Herbstfest des Schulbauernhofs Helle herrschte großer Andrang. Rund 500 Besucher erlebten kulinarische Köstlichkeiten und Tiere hautnah.

„Oh so viele bunte Luftballons, so viele Tiere“ – das war der staunende Kommentar von Nele Hansen (6) aus Kappeln, und schon stürmte sie auf den geschmückten Eingang von Schulbauernhof Helle zu. Gleich gab es die nächste Überraschung: Aus den Händen von Heino zu Rantzau schnappte Nele sich eine der bunten Karten, die zur Bauern-Olympiade einluden. Alte Geschicklichkeitsspiele, wie Eierlaufen, Dosenwerfen, Gummistiefel-Weitwurf, Sackhüpfen und vieles mehr, hatten die Organisatoren des diesjährigen Hoffestes auf dem Schulbauernhof Helle am Sonntag für die Kinder vorbereitet. Der Duft der Fliederbeersuppe und anderen Leckereien machte Appetit und die Lust zur Einkehr. Bei Kaffee und Kuchen klönen, den spielenden Kindern zuschauen und einfach genießen, genau dazu sind rund 500 Besucher gekommen.

Alles zeigte sich im besten Kleid. Die Schafe,, frisch geschoren“ , durften ebenso gestreichelt werden wie die die beiden Esel Milka und Momo, die geduldig am Zaun auf kleine Leckerlis warteten. Monika zu Rantzau hat ein engagiertes Team zur Seite, viele Stände boten regionale Produkte an. Studentin Liza Preuß macht zurzeit ihr pädagogisches Praktikum auf dem bekannten Schulbauernhof, mit viel Zuspruch und Geduld begleitete sie Justus Ludwig (7) bei den Geschicklichkeitsspielen. Justus ist sichtlich begeistert: „Das macht viel Spaß, ich bin auch schon Kutsche gefahren und gleich geht es auf den Trecker. Die Tiere sind auch toll.“ Schwups, schon war Justus zum nächsten Spiele-Parcour verschwunden.

Mütter, Väter, Omas und Opas ließen sich viel Zeit in Ruhe die selbstgebackenen Kuchen zu probieren. Anna Klein (72) aus Eckernförde: „ Ich mache selber noch vieles, aber die Marmelade hier ist der Hit, deshalb nehme ich gleich ein paar Gläser mit.“ Das Konzept des Schulbauernhofes, der als „Außerschulischer Bildungsort für Nachhaltige Entwicklung“ zertifiziert ist, geht auf, – hier gibt der Kreislauf der Natur den Ton an: Es wird gegessen was der Garten hergibt, die Jahreszeiten werden durchlebt. Schulklassen besuchen den Hof das ganze Jahr über und erleben, wie gepflanzt, gedüngt und geerntet wird sowie das Zusammenleben mit den Tieren.

Viele Besucher nutzten beim Holunderfest die Gelegenheit, um sich von der Chefin, Monika zu Rantzau, über den Hof führen zu lassen. Lieblinge bei allen Kindern sind die Zwergponys Keks und Krümmel. Hofleiterin Barbara Albrecht freute sich in diesem Jahr, dass besonders viele Jungen und Mädchen gekommen waren.

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