Husky-Team Hüttener Berge trifft Deep Purple : Flauschige Shootingstars: Sieben Husky kuscheln mit der Band Deep Purple

Am Hamburger Elbstrand posierten die vier Huskys Grayling, Basinga, Enola und Storm mit den als Polarforscher verkleideten Musikern vor der Kamera von Jim Rakete.
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Am Hamburger Elbstrand posierten die vier Huskys Grayling, Basinga, Enola und Storm mit den als Polarforscher verkleideten Musikern vor der Kamera von Jim Rakete.

Britta Dunker reist mit ihren Huskys von Drehort zu Drehort. Zuletzt waren sie in Hamburg bei einem Fotoshooting mit Deep Purple.

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11. November 2017, 06:16 Uhr

Haby | Wenn ihre Agentur am Telefon ist, dann hat Britta Dunker meist nicht viel Zeit. Irgendjemand braucht für ein Werbeplakat oder einen Film einen oder mehrere ihrer sibirischen Schlittenhunde. 28 dieser Vierbeiner mit den eisblauen Augen sind es derzeit, mit denen die 49-Jährige in Haby (Kreis Rendsburg-Eckernförde) lebt. Zusammen sind sie das Husky-Team Hüttener Berge und vermutlich das größte Husky-Familienrudel Europas. Oft erfährt sie erst kurz vor Drehort, worum es eigentlich geht.

Ort, Zeitpunkt und das Set, mehr weiß sie nicht. So auch bei Dunkers jüngstem Auftrag, der sie, ihre Tochter Fanny-Mo (13), sowie Doghandler Felix Svib und sieben ihrer Huskys nach Hamburg verschlug. Erst kurz vor der Abfahrt erfuhr sie von ihrem Auftraggeber, der englischen Rockband Deep Purple, die gerade mitten in der Produktion ihres neuen Albums „Infinite“ steckte und in der Hansestadt ein Foto-Shooting mit Starfotograf Jim Rakete machte und dabei ein Making-of-Video der Fotosession drehte.

Für Britta Dunker ein absolutes Highlight, ihre Tochter Fanny-Mo war da etwas gelassener. „Ich wusste gar nicht, wer die sind“, erzählt sie. Ihr Opa und die Lehrer hätten sie aber wahnsinnig beneidet.

Über einen Hinterhof, vorbei an den Trucks, gelang das Husky-Team ins Studio. „Jedes Bandmitglied hatte seinen eigenen Bus“, sagt Britta Dunker. In Studio warteten dann schon Sänger Ian Gillan, Bassist Roger Glover, Schlagzeuger Ian Paice, Gitarrist Steve Morse und Keyboarder Don Airey. „Die waren sofort ganz wild auf die Hunde, wollten mit ihnen spielen und kuscheln“, berichtet die Habyerin. Auch ihr gegenüber seien die Musiker ganz offen gewesen, von Starallüren keine Spur.

Britta Dunker (l.) und Tochter Fanny Mo bereiten die Huskys für die Fotosession vor
Britta Dunker (l.) und Tochter Fanny Mo bereiten die Huskys für die Fotosession vor

Vor allem Steve Morse sei nett und sympathisch gewesen, wollte gleich alles über die Hunde wissen. Ganz uneitel wurden Britta Dunker, ihre Tochter und Felix auch nicht aus dem fertigen Musik-Video herausgeschnitten. Man sieht sie, wie sie bei der Ankunft die Hunde aus dem Auto holen und mit ihnen über den Hinterhof ins Studio gehen. Deutlich im Bild:Der Namenszug „Husky-Team Hüttener Berge“ auf der Jacke.

Während des Drehs verwandeln sich die Deep-Purple-Musiker in Polarforscher, herzen zwischendurch immer wieder die wuseligen Huskys. Dem Drehteam und Deep Purple wurde schnell klar, dass Aufnahmen mit Huskys eine besondere Herausforderung darstellen. „Platz!“, „Sitz!“ und „Bei Fuß“! sind Befehle, mit denen Huskys nicht viel am Hut haben.

Ein Posieren vor der Kamera nach Wunsch des Regisseurs, das erfordert Geduld. Nur mit Mühe gelingt es der Band, die Hunde für die Fotos in den Griff zu bekommen. Und auch der Jagdtrieb des Huskys geht so schnell nicht verloren. „Ich habe gleich gesagt, dass bei der Szene mit dem Chihuahua die Huskys raus müssen“, so Dunker. Huskys hätten noch viel Ursprünglichkeit im Blut, auch wenn Britta Dunker klar der Chef im Rudel ist. Es seien eben Huskys, keine Hunde.
 




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