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Alpaka-Nachwuchs in Louisenlund : Flauschig und tiefschwarz: Max und Paul sind da

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Alpaka-Nachwuchs in der Stiftung Louisenlund / Jungtiere erhalten die Namen Max und Paul

Louisenlund | Tiefschwarz sind die beiden Alpaka-Jungtiere, nur mit Mühe kann man sie auseinanderhalten. Sie ähneln damit so gar nicht ihren Müttern, die ein eher hellbraun gefärbtes Fell haben. Am 28. Juni und 2. Juli wurden die Tiere im Gehege der Internatsstiftung Louisenlund geboren. „Dass die beiden Alpakas gesund zur Welt gekommen sind und nun ein Teil von Louisenlund sind, darauf sind wie mächtig stolz“, sagt sie Leiterin der „Hase&Co“-Gilde, Stefanie Busch. Dass Nachwuchs ansteht, wussten sie und ihre Schüler schon, als „Gala“ und „Grazia“ in Begleitung von „Sid“ im November 2016 in das neuangelegte Gehege, wo bereits Hühner, Kaninchen, Meerschweinchen und Schafe lebten, einzogen. Die Stuten Grazia und Gala waren trächtig. Zuvor lebten die Alpakas auf dem Hof Wiedwisch, vor den Toren Hamburgs.

Sie sind ein Geschenk von Sybille Schmid-Sindram, deren Enkelkinder Max und Leni die Stiftung besuchen. Schulleiter Dr. Peter Rösner fragte ganz direkt bei Schmid-Sindram nach, ob sie sich nicht vorstellen könne, der Stiftung die besonderen Tiere zu schenken. „Ich wusste um ihr Bedürfnis zu helfen“, so Rösner, der bei Sybille Schmid-Sindram mit seiner ungewöhnlichen Bitte auf offene Ohren stieß. „Eine tolle Aktion“, fand die edle Spenderin. Sie sei sehr tierlieb und unterstütze vor allem den pädagogischen Aspekt dieses Projektes voll und ganz.

Rund 40 Kinder sind in der Gilde. Sie füttern und pflegen die Tiere, säubern die Ställe, verbringen viel Zeit mit ihnen. „Die Schüler lernen Verantwortung zu übernehmen“, sagte Rösner, das Zusammenleben mit den Tieren stärke zudem die Entwicklung von Empathie und das Selbstwertgefühl. Hin und wieder seien die Tiere sogar Kommunikationspartner, denen die Schüler ihre Sorgen mitteilten.

Gestern wurden die beiden Jungtiere getauft. Für das erste Tier hatte Sybille Schmid-Sindram sich schon den Namen ausgedacht: Max, so wie ihr Enkel. Eigentlich hatte sie noch auf ein Weibchen gehofft, schließlich ist doch Leni ihre zweite Enkelin. Doch daraus wurde nichts. „Paul ist doch ein schöner Name, oder?“,, fragte sie die Schüler und die nickten. Max, das Jungtier von Gala ist etwas kleiner, haben die Kinder festgestellt, auch, wenn er vier Tage älter ist als Mama Grazias Paul. Damit ist die fünfköpfige Alpaka-Herde jetzt vollzählig. Weitere Tiere sollen nicht nach Louisenlund kommen.

 

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erstellt am 12.Jul.2017 | 06:30 Uhr

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