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Aktiv mit Sport : Fitnesstraining für Osdorfer Feuerwehrmänner und -frauen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Brandbekämpfer machen sich fit für die Einsätze

Gewichte bewegen, das eigene Körpergewicht spüren, die Beweglichkeit verbessern, für 17 Mitglieder der Osdorfer Feuerwehr dürften es fünf anstrengende Wochen werden, wenn sie das Trainingsprogramm durchhalten. Am Sonnabend hieß es für sie wieder „Aktiv mit Sport“.

Am Ende winkt für den oder die Fitteste ein Preis: ein Monat lang kostenloses Training im Fitnesscenter „4  Fun“, das die Aktion unterstützt. „Anlass dafür war ein Fitnesstest der Berufsfeuerwehr für Notfallsanitäter“, berichtete Feuerwehr Schriftwartin Hanna Mundt (20), die diesen zusammen mit der gleichaltrigen Kameradin Christina Schustereit bestehen will.

Mit 17 Teilnehmern von 43 aktiven Feuerwehrmitgliedern hat sich fast die Hälfte bereit erklärt, das Fitnessprogramm mitzumachen.

Die Kosten pro Teilnehmer betragen 39 Euro und werden mit je 19 Euro aus der Feuerwehrkasse unterstützt.

„Bei den Männern musste ich etwas zureden, die beiden Mädels waren sofort mit dabei“, gibt Mund mit einem Lächeln zu. Zu Beginn gab es einen Eingangstest, wo penibel der Fitnesszustand dokumentiert wurde. Dabei wurde etwa penibel der Abstand der hinter dem Rücken über die Schultern verschränkten Hände und bei der Rumpfbeuge die Handentfernung zum Boden gemessen oder die Anzahl von Kniebeugen, Crunches oder Liegestütze innerhalb einer bestimmten Zeit festgehalten.

In der Folge gibt es für jeden einen individuellen Trainingsplan, den dieser im Fitnesscenter oder zu Hause durchführen kann. „Da hat auch die Feuerwehr nutzen von“, erläutert Mundt, die weiß, wie schwer die Ausrüstung im Einsatz, insbesondere unter Atemschutzgerät, ist.

„Das Training ist in erster Linie funktional aufgebaut, bei dem das eigene Körpergewicht genutzt wird“, erläutert die Trainerin Saskia Thiel, die Problembereiche wie Körperspannung und fehlende Beweglichkeit sowie bei Grenzbelastungen die typischen Ausgleichsbewegungen im Blick hat. Hat der eine zu viel an Gewicht, fehlt es beim anderen an Kraft oder Beweglichkeit.

Für Frank Teschendorf, mit 51 Jahren ältester Teilnehmer, ist es eine neue Erfahrung, denn er war noch nie in einem Fitness-Studio, möchte aber herausfinden, was an ihm noch geht und wozu er in seinem Alter noch fähig ist.

„Wenn alle gut mitmachen und der Erfolg sich einstellt, steht einer Wiederholung sicher nichts im Wege“, denkt Hanna Mundt schon ein Jahr weiter.

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