zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

18. Dezember 2017 | 23:58 Uhr

Feuerwehrübungen : Fit für die Unfallrettung

vom

shz.de von
erstellt am 04.Mai.2013 | 07:07 Uhr

Altenholz | Zu einem Sonderdienst in der Technischen Hilfeleistung trafen sich 25 Altenholzer Brandschützer. Bei der von Kai König ausgearbeiteten Übung wurden neueste Techniken und Ansätze der Verkehrsunfallrettung geschult und praktisch angewendet. Michael Dockhorn, Berufsfeuerwehrmann

aus Kiel und Ausbilder in der Verkehrsunfallrettung, war für diese Übung nach Altenholz gekommen und präsentierte den Einsatzkräften die aktuellen Entwicklungen in der Automobilindustrie und daraus resultierende Änderungen im Vorgehen der Feuerwehr bei Verkehrsunfällen.

Alternative Antriebe und besondere Verstärkungen der Fahrzeuge erfordern ein Umdenken bei den Rettern. Nach der Theorie ging es dann in die praktische Umsetzung des Erlernten. Dazu standen der Feuerwehr drei Personenkraftwagen unterschiedlichen Typs zur Verfügung. Somit konnten verschiedenste mögliche Einsatzlagen, wie ein Seitenaufprall oder ein nach Überschlag auf dem Dach zum Liegen gekommenes Unfallfahrzeug, simuliert und abgearbeitet werden.

Bei der insgesamt rund sechsstündigen Übung, an der auch Altenholzer Zweitmitglieder und Polizisten der Polizeistation Altenholz teilnahmen, stand unter anderem das so genannte "cross ramming" im Fokus. Es handelt sich dabei um eine Technik, bei der hydraulische Rettungszylinder so innerhalb der Fahrgastzelle positioniert und ausgefahren werden, dass das Fahrzeug wieder annähernd in seine Ursprungsform zurückgedrückt werden kann und so in relativ kurzer Zeit wichtiger Freiraum für im Fahrzeug eingeklemmte Patienten geschaffen werden kann. Auch verschiedene Einsatzmöglichkeiten und Ansatzpunkte von hydraulischer Rettungsschere und -spreizer im Hinblick auf neue Fahrzeugtechnologien konnten bei der Übung, unter Anleitung von Dockhorn, praktisch angewendet werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen