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Tote Fische : Fischsterben in Eckernförde: Die Ursache ist ein Naturphänomen

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Die Szene wirkt erschreckend: Auf einer Länge von 100 Metern wurden zahlreiche tote Fische gefunden.

Eckernförde | In Eckernförde (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ist seit Donnerstagmorgen ein Fischsterben zu beobachten. Am Hundestrand liegen auf einer Länge von rund 100 Metern hunderte von toten Dorschen und Schollen. Auch ein Lippfisch befindet sich unter den verendeten Tieren.

Die Ursache für das Fischsterben ist ein Naturphänomen, das ein bis zwei Mal im Jahr zu beobachten ist, erklären Experten des Ostsee-Info-Centers in Eckernförde: „Es herrschte Niedrigwasser. Aufgrund des starken Westwindes wurde sauerstoffarmes Tiefenwasser nach oben gedrückt.“ Der Sauerstoffgehalt betrug am Morgen rund 32 Prozent. „Die Fische suchen das sauerstoffreiche Wasser an der Oberfläche auf. Strömung und Wellen können die Ursache dafür sein, dass sie in die Flachwasserzone und auf den Strand schwammen“, erläutern die Experten.

Da das Wasser gerade wiederkommt, steigt auch der Sauerstoffgehalt im Wasser, so dass das Phänomen in Kürze vorbei sein wird.

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erstellt am 08.Dez.2016 | 13:46 Uhr

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