zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

20. August 2017 | 02:32 Uhr

Am Haken : Fischskulptur für das OIC

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Altstadtverein schenkt der Stadt Eckernförde Fischskulptur aus eine Eichenstamm. Feierliche Enthüllung vor dem Ostsee-Info-Center (OIC).

Eckernförde | Das Ostseebad ist um eine Skulptur reicher: Gestern Nachmittag hat eine Fischskulptur ihren Platz vor dem Ostsee-Info-Center (OIC) am Hafen gefunden. Die knapp drei Meter hohe und aus einem Eichenstamm geschnitzte Holzskulptur ist eine Schenkung des Altstadtvereins an die Stadt Eckernförde und wurde von dem Kettensägenschnitzer Thiemo Florek aus Kosel entworfen. Beim Sturmtief „Christian“ vor zwei Jahren hatte die Eiche ihr jähes Ende gefunden. Auf Initiative von Günter Haß, Vorsitzender des Altstadtvereins, ist die Idee entstanden, eine Fischskulptur aus dem rund 200 Jahre alten Eichenstamm schnitzen zu lassen. Für Thiemo Florek ist es bereits die zweite Holzskulptur in Eckernförde. Die Holzeule am Noorwanderweg stammt ebenfalls von ihm. „Meine Arbeiten fertige ich alle aus dem Kopf“, so Florek. Zeichnung als Vorlage brauche er dafür nicht. „Im Grunde ist es auch gar nicht so schwierig. Ich habe einfach alles weggesägt, was nicht Fisch war“, erklärt der Künstler scherzend. Drei Tage habe er an der Fischskulptur gearbeitet.

Bereits seit einem Jahr ist das Kunstwerk fertig. Einzig die Frage, wo es aufgestellt werden soll, hat die Enthüllung verzögert. „Wir mussten dies erst im Verein ausdiskutieren“, erklärt Uwe Burscheid, 2. Vorsitzender des Altstadtvereins. Auch die Frage der Blickrichtung des Fisches musste entschieden werden. Gemeinsam haben sich Vertreter der Stadt und die Vereinsmitgliedern schließlich für den Blick Richtung Strandpromenade entschieden, damit der Fisch für Passanten von allen Seiten gut sichtbar ist. In einem Vertrag wurde die Schenkung des Vereins an die Stadt besiegelt. Einen richtigen Namen hat das neue Kunstwerk bisher noch nicht. In dem Schenkungsvertrag sei von „Fisch auf Sockel“ die Rede, so Günter Haß.In Eigenarbeit haben Burscheid und Haß in den vergangenen Tagen den Betonsockel für die knapp eine Tonne schwere Skulptur gegossen und Steine vom Gut Hemmelmark besorgt, die den Sockel umringen.

In einer kurzen Ansprache im Rahmen der feierlichen Enthüllung dankte Günter Haß allen Mitwirkenden für ihre Unterstützung und hob besonders die Firma Siemsen für den zur Verfügung gestellten Beton sowie die Mitarbeiter des Bauhofs hervor. „Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Vor dem OIC steht der Fisch an belebter Stelle, wo er vielfach Beachtung findet.“

In Absprache mit dem Umweltbeauftragten der Stadt, Michael Packschies, sollen noch Seetang und Sandstrand in die Kuhle, in der die Skulptur vor dem OIC platziert wurde, gefüllt werden, um das Gesamtbild abzurunden. Die Skulptur wurde aus der Kasse des Altstadtvereins sowie Spenden finanziert.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 17.Nov.2015 | 06:35 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen