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Fischer in Gefahr - Minister reagiert auf offenen Brief

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Strande | Der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Habeck hat auf den offenen Brief der Gemeinde Strande reagiert. Gestern Morgen rief der Minister bei Strandes Bürgermeister Holger Klink an, um mit ihm über den von der Gemeinde vorgelegten Lösungsvorschlag - das Strander Modell - zu sprechen (wir berichteten). "Der Minister hat sich über den konstruktiven Brief sehr gefreut und zugesichert, dass das Strander Modell definitiv bei den Planungen mit berücksichtigt wird", hieß es von Klink. Der Kompromissvorschlag sei vielversprechend, so Habeck im Gespräch. Er versuche, alle Interessen der Beteiligten zu berücksichtigen. Es seien wohl bereits mehrere Vorschläge auch von anderen Gemeinden eingereicht worden. Auch dort herrschen Existenzängste der Fischer durch die geplanten Entenschutzgebiete, die ihre Fanggebiete massiv einschränken. Es soll eine "verträgliche Schnittmenge für alle Gemeinden" gefunden werden, hieß es in dem Gespräch weiter. Denn einige Vorschläge widersprechen sich sogar. Es besteht noch dringender Gesprächsbedarf und die Diskussion wird sicherlich noch die nächsten Wochen beanspruchen, so Habeck. Dabei versicherte er aber auch, bei der neuen Verordnung keine Existenzen der traditionellen Familienbetriebe zu riskieren. Das gelte genauso für die anderen Fischer in der Region.

Die Gemeindevertretung zeigte sich zufrieden mit der schnellen Antwort des Ministers und wird auch weiterhin die Entwicklungen genau verfolgen und für ihre Fischer kämpfen, hieß es in einem Schreiben. "An diesen persönlich gemachten Aussagen wird der Minister sich messen lassen müssen".

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erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

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