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Fünf Jahre Gelenkzentrum in der Imland-Klinik : Filigrane Bohrer für kaputte Knochen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das Gelenkzentrum veranstaltete am Sonnabend einen Tag der offenen Tür. Sehr viele Besucher, überwiegend 60 +, informierten sich über Operationen und Hilfsmittel.

Das Gelenkzentrum in der Eckernförder Imland-Klinik feierte am Sonnabend sein fünfjähriges Bestehen. Bei dieser Feier war nicht an Sekt und Häppchen gedacht, sondern an einen umfassenden Informationstag. Nicht nur mit Vorträgen gewährte das Endoprothetikzentrum einen Blick hinter die Kulissen. Auch Fachärzte, Krankenschwestern, OP-Schwestern, Physiotherapeutinnen gaben zwischen 10 und 16 Uhr freundlich Auskunft. Der Besucher-Ansturm war enorm, das Interesse groß, das Informationsangebot sehr gut: Für alle, die bereits Schwierigkeiten mit ihren Gelenken kennen oder die, die für alle Fälle schon mal von den Fachleuten schlau gemacht werden wollten, war diese Art von Jubiläumsfeier sehr willkommen.

Nicht nur, dass Bescheid zu wissen ein gutes Mittel gegen Befürchtungen und Scheu vor Kliniken und OPs ist. Man konnte auch alle Geräte genau betrachten, konnte bei Mitmachaktionen selber einmal mit Mikroinstrumenten hantieren, selber an künstlichen Knochen sägen und bohren. Zudem bekam man auch persönliche Fragen geduldig beantwortet. Schriftliche Handreichungen in Form von Visitenkarten, Telefonverbindungen, Zeiten von Sprechstunden betonten den Slogan der Klinik „Imland- gesunde Nähe“.

Den Vortrag von Chefarzt Dr. Steffen Oehme zum Thema Arthrose gab es dankenswerterweise ein zweites Mal. In stündlichem Abstand folgten Vorträge über „Ursachen von Rückenschmerzen“ (André Jansing, Facharzt für Neurochirurgie), „Schulterendoprothetik“(Dr. Jörn Ailland, Leitender Arzt Unfallchirurgie) und „Die Versorgung in der zentralen Notaufnahme“ (Dr. Florian Friedrich, Facharzt Orthopädie, Unfallchirurgie).

Viele Besucher, überwiegend 60 +, wollten etwas über die Ursachen von Rückenschmerzen hören. Referent Jansing sprach von Bandscheibenvorfällen, Gleitwirbeln, Osteoporose, Verletzungen, bakteriellen Entzündungen, Iliosakralgelenken – auch psychischem Druck. Gut zu wissen, wo man zuverlässige Hilfe findet.

Wenn Smilla (4) ihre Großmama in der „Montur“ einer OP-Schwester auch nicht gleich erkannte, so konnte Regina Punke ihre Enkelin doch schnell beruhigen. Und dann berichtet Regina Punke gern aus ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit als OP-Schwester. „Ich habe hier einen Instrumentiertisch aufgebaut, so hat man alles schnell zur Hand. Wir sind zwei OP-Schwestern im Saal, die erste instrumentiert, die zweite ist Springer für Notfälle.“ Nach vier Operationen brauchen sie allerdings eine Ablösung. Ein familiäres Umfeld, das gute Miteinander mit den Ärzten sind Voraussetzung für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im Team.

Einen Infotisch weiter gibt Ann Clausen, Krankenschwester für den sozialen Dienst, wertvolle Infos. „Nach OPs organisieren wir die Entlassung in die Häuslichkeit, vermitteln Pflegedienste, kümmern uns um Pflegehilfsmittel oder um die Verlegung in Reha-Kliniken“.
Oberarzt Karsten Wiese macht es anschaulich: „Für jeden Körperteil, jeden gebrochenen Knochen haben wir die passenden Nägel, Schrauben, Platten“, und er demonstriert die einzelnen Arbeitsabläufe. Zeit bleibt auch noch für einen Blick in Patientenzimmer – das Drei-Bett-Zimmer ist hell und geräumig, das Einzelzimmer der pure Luxus. Schließlich ein lohnender Besuch in der Physiotherapie der Imland- Klinik: „Hand in Hand – stationär und ambulant“ – auch hier kommt es zu einem enormen Wissenszuwachs und den Ausblick auf Leistungen von A wie Atemtherapie bis Z wie Zuwendung.


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