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Feuerwehr im Einsatz : Feuerwehr: Großbrand in Bootshalle und Küchenbrand

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gleich zwei Großeinsätze für die Eckernförder Feuerwehr. Personenschäden gab es nicht.

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2016 | 06:01 Uhr

Eckernförde | Zu zwei Großeinsätzen, ein Feuer einer Bootslagerhalle in Kappeln und ein Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Kurt-Pohle-Straße, wurde die Freiwillige Feuerwehr Eckernförde am Sonnabendmittag gerufen. Innerhalb von 70 Minuten gingen nach Auskunft des Wehrführers, Meint Behrmann, die beiden Alarmierungen ein. Um 12.30 Uhr erhielt die Eckernförder Wehr die Bitte um Unterstützung der Kappelner Feuerwehr, um 13.40 Uhr wurde sie wegen einer Rauchentwicklung in der Kurt-Pohle-Straße alarmiert. Personen kamen bei beiden Einsätzen nicht zu Schaden.

In Kappeln brannten am Sonnabendmittag eine Bootslagerhalle und eine integrierte Werkstatt im Hafenbereich komplett aus. Auf einer Grundfläche von rund 400 Quadratmetern lagerten dort fünf Boote, die ebenfalls komplett zerstört wurden. Die Eckernförder Feuerwehr war mit neun Einsatzkräften, einem Einsatzleitfahrzeug, einem Löschgruppenfahrzeug und der Drehleiter vor Ort. Für die Eckernförder war dieser Einsatz um 17.30 Uhr beendet. Die Brandursache ist nach Aussage der Polizei unbekannt. Der Sachschaden geht in die Millionenhöhe.

Um 13.40 Uhr rückte die Feuerwehr zu einem Küchenbrand in die Kurt-Pohle-Straße aus. Aufmerksame Nachbarn hatten das Piepen des Rauchmelders in der Wohnung gehört und Rauch bemerkt, der aus dem offenen Küchenfenster drang und daraufhin die Feuerwehr gerufen. Mit 22 Einsatzkräften, zwei Löschfahrzeugen und einem Einsatzleitwagen war die Wehr vor Ort. Da der Brandort sich im dritten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses befand, wurde die Drehleiter der Rendsburger Wehr angefordert, da die Eckernförder Drehleiter im Einsatz in Kappeln war, erklärte Feuerwehrchef Behrmann. Atemschutzträger entdeckten nach Eintreffen in der Wohnung in einer Ecke in der Küche offene Flammen bis zur Decke. Mit zwei C-Strahlrohren wurde das Feuer um 14.11 Uhr unter Kontrolle gebracht, um 14.50 Uhr meldeten die Einsatzkräfte, dass das Feuer aus sei. Als Brandursache vermuten Feuerwehr und Polizei einen technischen Defekt des Kühlschranks. Die 43-jährige Mieterin und ihr Sohn waren zu dem Zeitpunkt nicht in der Wohnung.Aufgrund der sehr starken Hitzeentwicklung kam es zu einer starken Ruß- und Rauchentwicklung, so dass die Wohnung unbewohnbar ist. Unterstützt durch den Rettungsdienst hatte die Wehr bereits vorher das Sechs-Parteien-Mietshaus geräumt. Nach Einsatzende um 16 Uhr durften die restlichen Bewohner in ihre Wohnungen zurück, während die Mieterin von ihrem Lebensgefährten aufgenommen wurde. Nach Schätzungen der Polizei beläuft sich die Schadenshöhe auf 15  000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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