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Feuer in Haby : Feuer verwüstet Halle samt Booten und Autos

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Hoher Sachschaden nach Brand in Haby

Der Knall war im ganzen Dorf zu hören – um kurz nach 22 Uhr explodierte die erste Gasflasche in der Lagerhalle von Hans Peters in Haby. Kurz danach, alarmierte eine Anwohnerin die Feuerwehr. Als die Habyer Brandschützer kurz darauf an der Einsatzstelle eintrafen, brannte der rechte Teil des Gebäudes bereits in voller Ausdehnung. Das erste Tor der Halle konnte dem Druck schon nicht mehr standhalten und flog heraus. Auch die Feuerwehren aus Groß Wittensee und Holtsee wurden alarmiert, insgesamt waren rund 75 Personen im Einsatz. „Die Hitze in der Halle war zu hoch“, berichtete Amtswehrführer Frank Schröder, sodass ein Innenangriff der Wehren nicht möglich gewesen ist. Zudem seien im Laufe des Einsatzes weitere Gasflaschen in Luft gegangen. Und ob weitere Flaschen in den Wohnwagen lagerten, wussten die Brandschützer nicht.

In der Halle befanden sich zur Überwinterung fünf Wohnwagen, ein Traktor, zwei Boote und drei Autos. Die meisten Fahrzeuge haben nach dem Brand nur noch Schrottwert. Dazu zählt auch der Traktor von Hans Peters. Der Alt-Bürgermeister der Gemeinde stellt seine Halle Boots- und Autobesitzern zur Verfügung. Warum das Feuer ausbrach, ist ihm völlig schleierhaft. „Hier gibt’s keinen Strom, hier liegt kein Heu, nichts, was leicht entflammbar wäre“.

Einer der die Halle von Hans Peters nutzt, ist Dieter Brauer aus Haby. Sein Ruderboot steht während des Winters in der Halle – bereits in der zweiten Saison. Ein paar hundert Euro hat er für das Boot bezahlt. „Gerade in der letzten Zeit habe ich vieles neu gemacht, Geld reingesteckt“, erzählt der Habyer, umso ärgerlicher ist für ihn der Schaden. Ob er das Boot, mit dem er zum Angeln auf den Wittensee oder auf die Eider rausfährt, wieder flott machen kann, lässt sich noch nicht sagen. Versichert? Das werde er jetzt genau prüfen.

Die Kriminalpolizei Eckernförde hat noch in der Nacht die ersten Ermittlungen aufgenommen. Angaben zur Brandursache können aber noch nicht gemacht werden. Gestern sollten auch Spürhunde zum Einsatz kommen, die auf Brandbeschleuniger spezialisiert sind. Doch die waren aufgrund des Feuers in Altenholz-Stift am frühen Mittwochmorgen eingebunden.


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erstellt am 28.Nov.2014 | 06:14 Uhr

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