Feuer vernichtet 200 Rundballen

Am Morgen nach dem Feuer qualmte das abgebrannte  Stroh  immer noch. Rund 200  Ballen sind ein Raub der Flammen geworden – vermutlich Brandstiftung.
Am Morgen nach dem Feuer qualmte das abgebrannte Stroh immer noch. Rund 200 Ballen sind ein Raub der Flammen geworden – vermutlich Brandstiftung.

Heu und Stroh in Flammen / Vier Wehren kämpften mit 80 Kameraden gegen das Feuer auf einer Koppel in Holzbunge

shz.de von
22. August 2013, 10:35 Uhr

Schon aus vielen Kilometern konnte man hoch lodernde Flammen sehen. Als die Feuerwehrleute zehn Minuten nach der Alarmierung am Einsatzort eintrafen, brannten etwa 200 in Folie eingewickelte Ballen Heu und Stroh. Es handelte sich um den Wintervorrat des Eigentümer für seine Pferde im Gesamtwert von etwa 6000 Euro.

Das Feuer auf einer am Waldrand gelegenen Koppel im Holzbunger Mühlenweg hielt rund 80 Kräfte in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch stundenlang in Atem.

Der Großbrand war gegen 2.30 Uhr ausgebrochen und bei der Wehr in Holzbunge gemeldet worden. „Es wurden noch zusätzlich die Wehren aus Bünsdorf, Alt Duvenstedt und Groß Wittensee alarmiert“, berichtet Peter Thoms, Amtswehrführer Hüttener Berge. Denn die Wasserversorgung musste über die lange Strecke von 1,5 Kilometer aus dem Wittensee sichergestellt werden. „Dazu brauchten wir viele Schläuche, die aneinandergeschraubt werden mussten.“

Der Einsatz war erst gestern Vormittag gegen 10.30 Uhr beendet. Die riesigen Rundballen waren zunächst direkt mit Wasser besprüht worden. Später wurde das Heulager mit einem Radlager auseinandergezogen, um die stark qualmenden Glutnester besser bekämpfen und endgültig löschen zu können.

Die Brandursache ist noch ungeklärt. Die KriminalpolizeiRendsburg geht von Brandstiftung aus. Hinweise unter Tel. 04331 2080.

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