Bis auf die Grundmauern : Feuer im Rosenkranzer Weg

Nur noch die Grundmauern stehen von dem kombinierten Wohn- und Stallgebäude.
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Nur noch die Grundmauern stehen von dem kombinierten Wohn- und Stallgebäude.

Rund 100 Jahre altes Wohn- und Wirtschaftshaus brannte gestern Vormittag ab. Eine Verletzte wurde in die Imland-Klinik nach Eckernförde gebracht.

shz.de von
15. September 2016, 06:04 Uhr

Schinkel | Mit einem Schock und Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Imland-Klinik in Eckernförde eingeliefert, wurde die Bewohnerin (46) des Hauses am Rosenkranzer Weg, das gestern vormittag bis auf die Grundmauern niederbrannten. Das teilte Torsten Peters von der Kripo Eckernförde mit. Es handele sich um einen Totalschaden, sonst sei aber glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen. Die Feuerwehren konnten den nebenstehenden Gastank rechtzeitig abkühlen, so dass Schlimmeres verhindert werden konnte, so Peters weiter. Der Brandort werde beschlagnahmt, die Brandermittler nehmen in den nächsten Tagen die Arbeit auf, um die Ursache des Feuers zu ermitteln. Eine vorsichtige Schätzung des Schadens beläuft sich auf 200  000 Euro.

Bei dem Haus handelt es sich um ein etwa 100 Jahre altes kombiniertes Wohnhaus mit angrenzendem Pferdestall, berichtete Siegfried Brien, Pressewart der Feuerwehr für das nördliche Kreisgebiet. Die Pferde waren nicht mehr im Stall gewesen – die Eigentümerin, die das Feuer selbst bemerkt hatte, konnte sie in Sicherheit bringen. Es wurden eine Katze und ein Kakadu gerettet. Zwei weitere Katzen wurden gestern noch vermisst. Der Alarm ging um 11.56 Uhr ein. Insgesamt rund 70 Einsatzkräfte kamen in den Rosenkrantzer Weg. Die Wehren aus Schinkel und Neuwittenbek, Großkönigsförde, Blickstedt und Tüttendorf waren beteiligt, ebenso ein Rettungsdienst.

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