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Sommertour : Ferienfreizeiten stärken die Jugend

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Landesjugendring besucht ausgewählte Einrichtungen zusammen mit Sozialministerin Kristin Alheit – darunter Schloss Noer.

Hoher Besuch im Landesferienkurs Musik auf Schloss Noer: Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) lauschte gestern einigen Stücken, die 68 Jugendliche aus ganz Deutschland dort seit dem Wochenende einstudieren und heute Abend beim Abschlusskonzert in Krusendorf präsentieren werden (wir berichteten). Die Freizeitstättenfahrt des Landesjugendrings führte die Ministerin in das Jugendgästehaus.

Das Schloss war die erste von drei Stationen. Es wird seit vielen Jahren besonders von Musikgruppen geschätzt, nicht nur weil die Räume über eine sehr gute Akustik verfügen, sondern mit Park und Strandnähe für eine besondere Atmosphäre sorgen. Sie trägt dazu bei, dass die Aufenthalte der jungen Menschen dort unvergessen bleiben. „Bei Ferienfreizeiten entdecken Kinder und Jugendliche ihre eigenen Stärken und lernen, in einer Gemeinschaft miteinander zu leben. Viele erinnern sich ihr Leben lang gern an ihre ersten Ferien ohne Eltern auf Zeltplätzen und in Jugendfreizeitstätten“, erklärte Melf Behrens, Vorstandsmitglied des Landesjugendrings. Er unterstrich die Bedeutung solcher Erfahrungen für die Entwicklung junger Menschen: „Diese Erlebnisse sind nur möglich, wenn eine geeignete Infrastruktur vorhanden ist.“

Volker Möller, Vorsitzender der Gesellschaft für Jugendeinrichtungen, zeigte sich stolz, dass es in den zurückliegenden Jahren gelungen ist, zusätzliche Zimmer mit Dusche und WC im Haupthaus und den beiden Nebengebäuden zu schaffen. Mit 143 Betten und 23  000 Übernachtungen im Jahr gehört Schloss Noer zu den etablierten Freizeitstätten in Schleswig-Holstein.

Ministerin Alheit hob die Bedeutung des Kinder- und Jugendreisens hervor: „Jugendgruppen und Familien brauchen Unterkünfte und Angebote, die erschwinglich und dennoch qualitativ hochwertig sind. Ich freue mich daher, dass sich der Landesjugendring seit vielen Jahren dafür einsetzt, auf die über 250 Freizeitstätten im Land aufmerksam zu machen.“

Nach Noer ging es für die Ministerin weiter nach Ulsnis, wo der ADS Grenzfriedensbund direkt an der Schlei ein Schullandheim betreibt, das sich auf erlebnispädagogische Angebote spezialisiert hat. Im Anschluss setzte die Delegation des Landesjugendrings seine Bereisung allein fort und stattete der Jugendherberge in Kappeln sowie der Jugendfreizeitstätte Neukirchen einen Besuch ab. Die Freizeitstättenfahrt ist Teil der Sommerkampagne des Landesjugendrings unter dem Motto „Politik braucht Ferien“. Landespolitiker werden dabei zu Ferienfreizeiten der Jugendverbände in Schleswig-Holstein eingeladen. Der Landesjugendring macht mit der Aktion auf die wichtige gesellschaftliche Rolle von Ferienfreizeiten aufmerksam.

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