Familie und Beruf : Ferienbetreuung für mehr Familienzeit

Freuen sich auch im Namen  ihrer Kollegin Birgit von Troilo (Amt Dänscher Wohld)  auf den Markt für regionale Ferienangebote; Nina Jeß (l.) und Bibeth von Lüttichau.
Freuen sich auch im Namen ihrer Kollegin Birgit von Troilo (Amt Dänscher Wohld, nicht auf dem Foto) auf den Markt für regionale Ferienangebote; Nina Jeß (l.) und Bibeth von Lüttichau.

Die Gleichstellungsbeauftragten von drei Ämtern der Region organisieren gemeinsamen einen Marktplatz für regionale Ferienbetreuung für Grundschüler. Zehn Anbieter werden am 20. September im UIZ dabei sein.

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25. Juli 2014, 06:00 Uhr

Eckernförde | „Wir wollen Familienzeit schaffen“, das ist das Ziel des ersten Marktplatzes für regionale Ferienbetreuung. Bei einer Messe für die ganze Familie am Sonnabend, 20. September, von 11 bis 15 Uhr im Eckernförder Umwelt- und Infozentrum (UIZ) am Noorwanderweg, werden nach bisherigem Stand zehn Anbieter präsent sein. Das Projekt wird gemeinsam von den Gleichstellungsbeauftragten der Ämter Dänischer Wohld, Hüttener Berge und Schlei-Ostsee betreut.

Den Bedarf nach Betreuungsangeboten, vor allem für Grundschüler, hatte Nina Jeß, Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Schlei-Ostsee, während des Gemeinschaftsprojektes mit der Eckernförder Zeitung „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ immer wieder bei Fallbeispielen registriert. Während in Kindergärten oft schon in einem Teil der Ferien die Betreuung angeboten wird, und ältere Schüler auch schon mal allein zu Hause sein könnten oder auf anderen Freizeiten die Ferien verbringen könnten, gibt es für Grundschüler wenig Angebote. Wenn Eltern aber beide berufstätig sind, und das sei ja immer öfter der Fall, so Bibeth von Lüttichau (Amt Hüttener Berge) dann wünschten sie eher Angebote mit kleinen Gruppen für ihre Sechs- bis Zehnjährigen.

Um hier sowohl Eltern einen Überblick über regionale Ferienbetreuungsangebote zu verschaffen als auch Anbietern ein Forum zur Vorstellung zu bieten, entwickelten die drei Frauen die zentrale Veranstaltung im September. Eltern könnten so auch direkt die möglichen Betreuer der Angebote persönlich kennenlernen, was zu einem besseren Vertrauensverhältnis beitragen könne, so Jeß.

Den September wählten sie bewusst. Bei vielen Arbeitgebern werden im November die Urlaubspläne für das Folgejahr erstellt. So könnten Eltern sich rechzeitig vorher um eine verlässliche Betreuung der Kindern kümmern. „Uns ist wichtig, dass Familien gemeinsam Urlaubszeit haben“, sagt Jeß. Es sei doch nicht im Sinne der Familien, wenn sich beide Elternteile abwechseln und nacheinander Urlaub nehmen müssten, weil sonst das Kind allein zu Hause sei. Und so viel Urlaub, um zwölf Wochen Schulferien im Jahr abzudecken, hätte kaum ein berufstätiges Elternteil.

Die Messe wird im UIZ stattfinden, wo Anbieter auch Mitmachangebote für Kinder mitbringen. Es werden ein Esel, vermutlich Pfeil und Bogen, aber auch Kinderschminken und vielleicht auch verschiedene Therapiehunde dabei sein. Außerdem lädt das UIZ-Gelände zu Naturerlebnissen ein. Mittags wird ein Catering der Naturkostbar angeboten, berichtet Nina Jeß. Weitere Angebote sind noch in Arbeit, damit Kinder erlebnisreich beschäftigt sind, während die Eltern sich informieren können.

Messe für regionale Ferienbetreuung:

Ihre Teilnahme am 20. September im Eckernförder UIZ zugesagt haben bereits: Hof Bullerby (Annine von Gerlach), Familienzentrum Eckernförde (Ute Hyen), Inselatelier Andrea Blady (Osterby), Schulbauernhof Helle in Thumby (Christiane Wegert), Feriencamp Schinkel, ShettySmalland (Nina Maria Saal, Wolfskrug ), AWO Gettorf, Bianca Flemming (Groß Wittensee), Sylvia Blunck (Groß Wittensee) und Event Natur (Sundsacker).

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