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Fussball-Kreisklasse A : Felm patzt, IF bleibt an Fockbek dran

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Eckernförder besiegen starke Todenbütteler mit 3:1 und bleiben Tabellenführer Fockbek auf den Fersen. Der TSV Rieseby ist dagegen zum zweiten Mal in Folge nicht angetreten, während Brekendorf eine 2:0-Führung verspielte.

Der FC Fockbek wehrte den Angriff der Verfolger auf die Tabellenführung in der Fußball-Kreisklasse A durch einen 8:4 (3:1)-Erfolg über den Gettorfer SC II erfolgreich ab. So müssen sich Eckernförde IF und der Osterrönfelder TSV II trotz ihrer Siege weiter hinten anstellen. Der SSV Nübbel hielt die Tormaschine des SV Felm beim 3:2-Sieg in Schach, so dass sich der Aufsteiger mittlerweile sogar auf Rang vier wiederfindet. Kurz vor dem Zwangsabstieg steht der TSV Rieseby, der gegen den SSV Bredenbek erneut, und jetzt zum zweiten Mal in Folge, nicht antrat. Noch einmal, dann steht der vorzeitige Abstieg in die B-Klasse fest.

TuS Rotenhof II – Osterrönf. TSV II    0:4 (0:1)

Das Derby der Reserveteams ging eindeutig an den Tabellendritten, der nach zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden hat. „Die Partie gestaltete sich zwar über weite Strecken ausgeglichen, doch der OTSV hat das aus einer sicheren Abwehr heraus clever gemacht und dann auf unsere Fehler gewartet“, konstatiert TuS-Trainer Carsten Hildebrandt, für den das Ergebnis jedoch ein wenig zu hoch ausfiel.

Tore: 0:1 Miro Markovic (37.), 0:2 Eike Schneider (57.), 0:3 Kevin Czaja (77.), 0:4 Schneider (86.).


FSV Friedrichsholm – TSV Gr. Vollstedt   2:3 (0:1)

Der FSV verpasste durch diese Niederlage den Sprung ins gesicherte Mittelfeld, während sich der Aufsteiger mit jetzt 19 Punkten fest in der neuen Liga etabliert hat. „Leider wurde die Begegnung von einer schweren Verletzung überschattet. Marco Thiedemann musste nach einem unglücklichen Zusammenprall mit dem Vollstedter Keeper per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus transportiert werden. Die Diagnose steht noch aus“, tritt für FSV-Obmann Andre Wesemann das sportliche Geschehen in den Hintergrund. Das Ergebnis ging für ihn aber in Ordnung, weil die Gäste beim Chancenverwerten die größere Effizienz bewiesen.

Tore: 0:1 Bastian Kohlmorgen (41.), 0:2 Florian Medewitz (59.), 1:2 Sven Danlowski (65.), 1:3 Stephan Krug (66.), 2:3 Jochen Clausen (69.).


TuS Jevenstedt II – Brekendorfer TSV   5:2 (0:2)

„Die Leistung in der ersten Halbzeit war eine einzige Katastrophe“, ärgert sich TuS-Coach Michael Sohrbeck, der auch die dünne Personaldecke für den 0:2-Rückstand zur Pause nicht als Entschuldigung gelten lassen wollte. Nach einer etwas lauteren Kabinenansprache riss sich der Gastgeber zusammen. Dabei kam ihm gelegen, dass der frühe Anschlusstreffer von Sven Großer unmittelbar nach Wiederanpfiff fiel. Fortan entwickelte sich ein Spiel, dass nur noch eine Richtung kannte. Für die endgültige Entscheidung zum 5:2 (87.) sorgte der gerade eingewechselte Co-Trainer Torben Pahl.

Tore: 0:1 Oliver Braasch (8.), 0:2 Sönke Drews (44.), 1:2 Großer (46.), 2:2 Marc Thomys (56.), 3:2 Jannik Wettlin (66.), 4:2 Thore Lühder (68.), 5:2 Pahl (87.).


FC Fockbek – Gettorfer SC II    8:4 (3:1)

Der alte und neue Spitzenreiter hatte alles im Griff, nur nicht Gettorfs Simon Meurer, der mit seinen vier Treffern die Partie noch halbwegs offen gestaltete. „Eigentlich ist das Ergebnis für die Gäste aber geschönt, denn wir kontrollierten über die gesamten 90 Minuten die Begegnung, die nach sintflutartigen Regenfällen kurz vor dem Abbruch stand“, erklärt FC-Sprecher Steffen Sievers. Schon vor dem Seitenwechsel besaß allein Timo Hilbert drei Hochkaräter, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. „Auch der Anschlusstreffer zum 5:4 nach 67 Minuten brachte uns am Ende nicht aus der Ruhe“, erkennt Sievers eine weiterhin positive Entwicklung seiner jungen Elf.

Tore: 1:0 Piet Schulz (27.), 2:0 Jean-Philipp Wagner (30., FE), 3:0 Schulz (37.), 3:1 Meurer (45.+1), 4:1 Marten Vollrath (47.), 4:2, 4:3 Meurer (48., FE, 61.), 5:3 Hilbert (66.), 5:4 Meurer (67.), 6:4, 7:4 Hilbert (69., 72.), 8:4 Wagner (84.).


SV Felm – SSV Nübbel      2:3 (2:2)

Die Erfolgsserie der Felmer riss gegen den starken Aufsteiger, weil die Hausherren es nicht verstanden, eine Vielzahl von Möglichkeiten nach der Pause zu verwerten. Die erfolgs- und torverwöhnten Felmer scheiterten immer wieder am überragenden Gäste-Schlussmann Tim Oswald. „Und wenn der geschlagen war, bekam irgendein Abwehrspieler noch den Fuß dazwischen“, raufte sich SV-Trainer Kay Mielenz ein ums andere Mal die noch verbliebenen Haare. Die im zweiten Durchgang mit Mann und Maus verteidigenden Gäste setzten den entscheidenden Konter zum 2:3 nach 70 Minuten: Bennet Hinz konnte sich beim Abschluss aus zentraler Position die Ecke aussuchen.

Tore: 1:0 Christopher Grube (6.), 1:1, 1:2 Bastian Schmidt (23., HE, 28. FE), 2:2 Matthias Winkelmann (40.), 2:3 Hinz (70.)
Rote Karte: Winkelmann (87., Tätlichkeit, SVF).


TSV Borgstedt – GH Lütjenwestedt   6:1 (4:0)

Das Duell der Kreisligaabsteiger war über weite Strecken eine klare Angelegenheit. Das Team von Torben Bahr ließ Ball und Gegner laufen und belohnte sich zur Abwechslung auch mal mit vielen Toren. „Die beiden frühen Treffer zum 1:0 und 2:0 kamen uns dabei natürlich sehr entgegen und brachte Ruhe in unsere Aktionen“, analysiert Bahr. Nach der Pause versäumte es der Gastgeber gegen einen erschreckend harmlosen Gegner allerdings, die spielerische Linie beizubehalten.

Tore: 1:0 Jens Hofmann (7.), 2:0 Marius Augustyniak (9.), 3:0 Christopher Stocks (18.), 4:0 Hofmann (32.), 5:0 Sven Peters (49.), 5:1 Oliver von Borstel (68.), 6:1 Fabian Ehlers (77.).


Eckernförde IF – SV GW Todenbüttel   3:1 (1:1)

Für die Eckernförder war es ein sehr glücklicher Erfolg, denn die spielstarken Gäste dominierten von Beginn an. Auch der frühe Rückstand durch Maximilian Möller (3.) hinterließ bei den Grün-Weißen keine Spuren. Allerdings gelang ihnen der hochverdiente Ausgleich erst kurz vor dem Pausenpfiff (44.) von Schiedsrichter Siegfried Kuhlmann, der die Partie aufgrund der widrigen Platzverhältnisse gar nicht erst anpfeifen wollte. „Wir konnten ihn aber umstimmen“, so IF-Trainer Toni Fahn, der in der Pause schon drei Mal verletzungsbedingt wechseln musste. „Die Ergänzungsspieler stellten sich aber alle voll in den Dienst der Mannschaft“, freut sich Fahn nicht nur über das Abstaubertor von Ismael Acer zum vorentscheidenden 2:1 (80.).

Tore: 1:0 Möller (3.), 1:1 Ole Petersen (44.), 2:1 Is. Acer (80.), 3:1 Michele Heidrich (88.).


TSV Rieseby – Bredenbek    TSV n. angetr.

Der TSV Rieseby trat auch gegen den SSV Bredenbek nicht an. Sollten die Schwansener auch am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen Felm nicht antreten, stünde der vorzeitige Abstieg fest.


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erstellt am 21.Okt.2014 | 06:00 Uhr

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