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Flohmarkt Eckernförde : Feilschen unter Kerzenschein

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Achter Lichterflohmarkt am Hafen zieht über 10 000 Besucher bei gelöster Stimmung und netter Atmosphäre an.

von
erstellt am 29.Jul.2017 | 06:00 Uhr

Eckernförde | Die Kerzen und die Lampen am Stand von Janette Hennes-Remmien gaben ein warmes Licht und verbreiteten eine angenehme Atmosphäre – so war es kein Wunder, dass der Stand der Bünsdorferin, die selbst gemachte Haarspangen und Schmuck anbietet, viele Kundinnen anzog. Hennes-Remmien ist eine von rund 150 Anbietern, die am Donnerstag auf dem Lichterflohmarkt am Hafen einen Stand aufgebaut haben. Bei angenehmen Temperaturen waren noch bis kurz vor 23 Uhr sehr viele Besucher am Hafen unterwegs. Das Angebot war riesig und vielfältig, von Büchern über Kleidung, Spiele, CDs und Geschirr. Die Stimmung war gelöst, von Hektik war absolut nichts zu spüren. Im Gegenteil: Standbetreiber kamen nicht nur mit ihren Kunden, sondern auch untereinander ins Gespräch. Zum achten Mal hat die Firma Täubner Veranstaltungen den Flohmarkt am Hafen organisiert – erstmals fand der Lichterflohmarkt 2010 statt. Marina Täubner ist mit der Resonanz sowohl der Standbeschicker als auch der Besucher hoch zufrieden. „Zum einen ist es der Platz am Hafen, zum anderen ist es unsere Ansage an die Standbeschicker, erst ab 22.30 Uhr einpacken zu dürfen, denn ansonsten brauchen wir keine Lichter“, beschreibt die Organisatorin das Erfolgsrezept. Viele der Anbieter seien Wiederholungstäter, sie würden schon das ganze Jahr über nach dem Termin für den einmal im Jahr stattfindenden Lichtermarkt fragen, so Täubner.

Eine der Wiederholungstäter ist Janette Hennes-Remmien. Für die Reiseverkehrskauffrau ist die Schmuckherstellung ein Hobby. Ihre Arbeiten bietet die 44-Jährige auf Flohmärkten in geschlossenen Räumen an – der Lichtermarkt in Eckernförde ist der einzige Flohmarkt im Freien, den sie besucht. „Es ist die einzigartige Atmosphäre am Hafen, die lockt“, so die Bünsdorferin.

Nur wenige Meter entfernt am Steindamm sorgte die Band „Top Union“ ab 19 Uhr bis in die Nacht hinein für eine Bombenstimmung. Flohmarktbesucher hörten entweder auf dem Weg zum Markt oder auf dem Heimweg der Coverband zu. So kamen alle auf ihre Kosten, der Veranstalter, die Standbeschicker, die Besucher, die Band und nicht zuletzt die Stadt, die mit dem Lichterflohmarkt ein weiteres Aushängeschild hat.

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