Ehrung : Feierstunde für das Ehrenamt

204 Jahre ehrenamtliches Engagement: (v.l.) Birgit Ewald-Clasen, Gerhard Sander, Klaus Koll, Hans-Claus Schnack, Ulfert Geertz. Heinz Henningsen und Karl-Heinz Rüter wurden von Amtsvorsteher Gero Neidlinger geehrt.
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204 Jahre ehrenamtliches Engagement: (v.l.) Birgit Ewald-Clasen, Gerhard Sander, Klaus Koll, Hans-Claus Schnack, Ulfert Geertz. Heinz Henningsen und Karl-Heinz Rüter wurden von Amtsvorsteher Gero Neidlinger geehrt.

Auf dem Aschberg wurden sieben langjährige Mitglieder des Amtsausschusses Hüttener Berge feierlich verabschiedet. Im Restaurant Campfire dankte Amtsvorsteher Gero Nedlinger ihnen für ihr Engagement

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01. November 2013, 06:58 Uhr

Ein würdiger Rahmen sollte es für die Verabschiedung der ehemaligen Mitglieder des Amtsausschusses Hüttener Berge werden. Mit dem Restaurant Campfire in der neuen Globetrotter-Lodge auf dem Aschberg haben Amtsvorsteher Gero Neidlinger und Amtsdirektor Andreas Betz ein stimmiges Ambiente für die kleine Feierstunde gefunden. Die Wiederbelebung des Aschbergs war jahrelang ein erklärtes Ziel des Amts Hüttener Berge und seiner beiden Vorgänger Amt Wittensee und Hüttener Berge. Ein Tag vor der offiziellen Eröffnung der Lodge wurden die Gäste von Küchenchef Andy Philipp und seinem Team mit regionalen Produkten bewirtet. Neidlinger zeigte sich auch überzeugt, dass der Aschberg wieder an „Glanz und Strahlkraft weit über die Amtsgrenzen hinaus gewinnen wird“. Mit vier musikalischen Beiträgen bereicherte David Shamban die Feierstunde. Auf dem Cello spielte der Habyer zwei Preludien von Bach sowie Stücke von Sebastian Lee.

Die sieben ehemaligen Amtsausschussmitglieder bringen es zusammen auf 204 Jahre ehrenamtliches und politisches Wirken in Amt und Gemeinde. Weit über 140 000 Stunden, so hatte der Amtsvorsteher errechnet, hätten die sechs Männer und eine Frau für ihre Dörfer gearbeitet. „Ihr Lebenswerk hätte einen Oscar oder Bambi verdient gehabt“, so Neidlinger. Parteipolitisches Interesse oder finanzielle Interessen wären dabei nicht die Motivation gewesen, sondern vielmehr der Wille, das Lebensumfeld mitzugestalten, um liebens- und lebenswerte Gemeinden zu schaffen. „Viel Freizeit wurde geopfert, Familie und Hobby mussten zurückstecken“, so der Borgstedter.

Verabschiedet wurde die Owschlagerin Birgit Ewald-Clasen, die rund zweieinhalb Jahre dem Amtsausschuss angehörte. Der neuen Legislaturperiode gehört auch Gerhard Sander aus Borgstedt nicht mehr an. In ihren Gemeindevertretungen werden aber sowohl Sander als auch Ewald-Clasen weiterhin tätig sein. Auf zehn Jahre Amtsausschuss bringt es Klaus Koll. Der ehemalige Holzbunger Gemeindechef war von 2003 bis 2013 Mitglied des Amtsausschusses. Der Dank von Amt und Verwaltung galt auch dem Habyer Karl-Heinz Rüter, der von April 1998 bis Januar 2003 und von April 2003 bis 2013 dem Amtsausschuss angehörte. Hans-Claus Schnack aus Klein Wittensee war gleich vier Legislaturperioden aktiv – von 1994 bis 2003. Zunächst im Amtsausschuss Wittensee, anschließend im neuen Amt Hüttener Berge.

Jeweils 31 Jahre – seit 1982 -waren Ulfert Geertz (Holtsee) und Heinz Henningsen auf Amtsebene kommunalpolitisch aktiv. Geertz war außerdem elf Jahre Amtsvorsteher im Amt Wittensee und Henningsen sechs Jahre an der Spitze des Amtes Hütten. Zudem schloss Henningsen als Standesbeamter mehrere Ehen.

Hans-Claus Schnack, der sich auch nach seinem kommunalpolitischen Rückzug weiterhin für den Naturpark Hüttener Berge einbringen wird, blieb das Schlusswort. Der Klein Wittenseer erinnerte vor allem an den kollegialen Stil untereinander, auch wenn es hin und wieder klare Worte in den Sitzungen gegeben hätte. Lob sprach er auch allen Mitarbeitern der Verwaltungen aus, die oftmals weit über ihre Arbeitszeiten hinaus, Ansprechpartner des Ehrenamtes seien. Die Aktiv-Region und zuvor die Ländliche Struktur- und Entwicklungsnalyse (LSE( hätten gezeigt, was gemeinsam erreicht werden könne. Die Breitbandinitiative sei das aktuelle Beispiel dafür, was auch amtsübergreifend möglich ist.


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