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Federbecher, Seesterne und Fische fliegen in die Luft

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

300 Besucher beim Tag der offenen Tür im Ostsee Info-Center / Lebkuchenrundsilo heiß begehrt bei Tombola

Es herrscht dichtes Gedränge an dem weißen Ring, unter dem sich, unsichtbar für die Besucher, ein Windgebläse befindet. Rasmus (5) und sein Bruder Jesse (3) haben Federbecher gebastelt, die sie in die Luft steigen lassen wollen. Die Brüder legen sie in die Mitte des Rings, Jesse darf den Knopf drücken – und tatsächlich: Die Federbecher fliegen.

Die fliegenden Federbecher oder auch Fische waren gestern beim Tag der offenen Tür im Ostsee Info-Center (OIC) der Renner unter den Kindern. Mit Unterstützung der OIC-Mitarbeiter konnten die kleinen Besucher aus Papptellern fliegende Fische, Quallen oder Seesterne basteln. Absoluter Geheimtipp aber waren die Federbecher, denn diese flogen am besten.

Zwei Wochen, vom 23. November bis 5. Dezember, war das OIC wegen der jährlichen Überholung geschlossen. Da seien zum Beispiel die Becken samt Filteranlagen gereinigt worden, die Steilküstenlandschaft abgesaugt und ihre Vögel entstaubt worden sowie das Steuerrad des Kutters Kitara ausgewechselt worden, erzählte der Leiter des OIC, Claus Müller. Anlässlich der Wiedereröffnung finde dann traditionell der Tag der offenen Tür statt, so der Leiter.

Rund 300 Besucher nutzten diesen gestern, um sich über die Ostsee und ihre Bewohner zu informieren. Die gute Resonanz führte Claus Müller auch auf die Werbeaktion zurück. „Erstmals haben wir auf dem Fischmarkt Flyer verteilt und für uns geworben“, sagte der Leiter.

Auf die Gäste wartete ein vielfältiges Programm. Neben den fliegenden Fischen war ein weiterer Anziehungspunkt das zwölf Quadratmeter große Fühlbecken, in dem Steinbutt, Scholle, Krabben, Lippfisch und auch ein Aal zuhause sind. „Wir wollen Naturschutz mit allen Sinnen vermitteln und die Menschen dabei mitnehmen“, sagte der OIC-Leiter, dem 42 Mitarbeiter (vom Teilzeitangestellten über FÖJ-ler, Buftis, Ehrenamtliche und Ein-Euro-Kräfte) zur Verfügung stehen, dieses Konzept umzusetzen. Träger des OIC ist der Verein Umwelt, Technik und Soziales (UTS). Während die Kinder am Angelspiel teilnehmen oder sich schminken lassen konnten, auf Tauchgang zu den Aquarien, die das Leben auf dem Meeresboden zeigen, gingen, konnten die Eltern oder Großeltern heißen Punsch und Waffeln genießen, Akkordeon-Musik hören und ein Los der „Sorglos-Tombola“ kaufen, bei der jedes Los ein Gewinn war.

Heiß begehrt war der Lebkuchenrundsilo, gebacken von Birte Sieland und Claus Müller. Der Erlös der Tombola wird der Flüchtlingshilfe der UTS gespendet.

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erstellt am 07.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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