FDP: Urgestein ist Spitzenkandidat

Eckernförder Liberale gehen mit Bernd Hadewig an der Spitze in den Wahlkampf

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07. März 2018, 06:18 Uhr

Die Eckernförder FDP hat am Montagabend ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 6. Mai gewählt. Mit Bernd Hadewig führt ein Urgestein der Eckernförder Liberalen die Liste an. Dem 71-jährigen Kaufmann, der über 50 Jahre Mitglied der FDP ist, folgen auf Platz zwei bis fünf: Matthias Wesemann (37 Jahre alt, Berufssoldat), Karl-Ludwig Loth (61 Jahre, Pensionär), Dagmar Rösner (52 Jahre, Kunsthistorikerin) und Ralf Behnken (51 Jahre, Freiberufler). Des Weiteren treten in der Liste an: Gerd Michels (71 Jahre, Finanzamtsvorsteher i.R.), Helge Molt (48 Jahre, Projektleiter), Wolfgang Bachor (76 Jahre, Dipl.-Ing.), Susanne Hadewig (68 Jahre, Kindergärtnerin) und Stefan Alpen (47 Jahre, Versicherungsvertreter).

„Die Eckernförder FDP zeigt Flagge“, erklärte Bernd Hadewig. Der Ortsvorsitzende rechnet damit, dass die Liberalen im Mai wieder mit Fraktionsstärke in die Ratsversammlung einziehen. Mit dem Schwung aus der Landtags- und Bundestagswahl und dem Rückenwind durch die Neumitglieder brächten sich die Freien Demokraten verstärkt in die kommunalpolitische Arbeit ein.

Das FDP-Programm zur Kommunalwahl werde vom Ortsverband am 25. März weiter beraten. Zu den Schwerpunkten gehören Themen wie Transparenz und verstärkter Dialog mit der Bürgerschaft, eine mutige und entscheidungsfreudige Stadtpolitik, Konsolidierung des Haushaltes und Förderung der heimischen Wirtschaft. Wichtig sei bei der Tourismusförderung, nicht auf Masse, sondern insbesondere auf qualitative Angebote zu setzen. „Während in manchem vergleichbaren Ort die Innenstadt verödet, entwickelt sich die Altstadt Eckernfördes mit ihrem Einkaufs-, Hafen- und Strandbereich zu einem Quartier wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Aktivitäten“, betonte Hadewig. Eckernförde sei eine liebenswerte Stadt und erlebe auch als Wohnort eine Renaissance. Kernaufgabe der Kommunalpolitik müsse nun sein, der Überalterung der Stadtbevölkerung entgegenzuwirken und verstärkt erschwinglichen Wohnraum für junge Familien zu schaffen.

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