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Fatigue - Krebsgesellschaft bietet Hilfe für Betroffene

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erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

Eckernförde | Fatigue - die große Müdigkeit bei Krebs - zählt zu den häufigsten Symptomen, die bei Krebs auftreten. Es ist eine belastende und anhaltende Erschöpfung, welche den Alltag deutlich beeinträchtigt. Bei fast der Hälfte der Betroffenen bleibt die Erschöpfung nach der Krebsbehandlung bestehen, nicht selten über Jahre und hat vielfältige Auswirkungen auf die Lebensqualität. Neben medikamentösen Therapien, die nur wenigen Betroffenen helfen, spielen in der Behandlung der Fatigue therapeutische Maßnahmen eine bedeutende Rolle, die auf eine Verbesserung des "Selbstmanagements" ausgerichtet sind.

Die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft lädt Betroffene ab Freitag, 23. August, an sechs Terminen zu einem Fatigue-Workshop von 10 bis 12 Uhr in den Konferenzraum der Imland-Klinik an der Schleswiger Straße ein. Ziel ist es, durch Auseinandersetzung mit der eigenen Unter- und Überforderung, das Aktivitätsniveau der Teilnehmer schrittweise zu erhöhen. Wesentliche Inhalte sind unter anderem Ursachen und Behandlung der Fatigue, Zeit- und Energiemanagement sowie individuelle Alltagsübungen. Das Gruppenprogramm ist konzipiert für Krebspatienten mit tumorbedingter Fatigue und abgeschlossener onkologischer Behandlung und wird geleitet von der Diplom-Psychologin Karin Lausmann. Teilnehmer müssen sich unter Tel. 0431/8001082 anmelden. Das Angebot ist kostenfrei. Möglich sind die Kurse durch Spenden der jährlichen "Lauf ins Leben"-Benefizveranstaltung - in diesem Jahr am 24. und 25. August auf dem Sportplatz des Schulzentrums Süd.

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