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Eckernförder Zeitung

20. Oktober 2017 | 15:02 Uhr

Faszination Fregatte

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ausstellung über die Fregatte „Schleswig-Holstein“ in der Bürgerhalle des Rathauses

von
erstellt am 01.Apr.2015 | 06:31 Uhr

Eckernförde | Seit dem 24. November 1995 ist sie weltweit für den Schutz der Seewege unterwegs. Zum Beispiel am Horn von Afrika und an der libanesischen Küste – die Mehrzweckfregatte „Schleswig-Holstein“ des Typs 123, Brandenburg-Klasse, mit ihrer 240 Mann starken Besatzung steht bis zum 24. April im Blickpunkt einer Ausstellung in der Bürgerhalle des Rathauses. Auf 16 ausgewählten Tafeln des Grafikers Alexander Hub wird die Geschichte der Fregatte erzählt. Einen Einblick in das Leben und Arbeiten an Board geben Karten, eindrucksvolle Fotografien, ein in Gold gehaltenes Schiffsmodell und auch die Kapitänsmütze nebst Dienstgradabzeichen des ehemaligen ersten Kommandanten und Kapitäns zur See Jürgen Petersen. Der ist heute zweiter Vorsitzender des Freundeskreises Fregatte Schleswig-Holstein, der die Ausstellung organisierte.

Das Anliegen des Vereins ist es, der Bevölkerung die Besatzung vorzustellen und ihr zu zeigen, „wie es der Mannschaft an Bord geht“, sagt Holger Malterer, Schatzmeister des Vereins. Auf der anderen Seite unternimmt der Freundeskreis mit den Marinesoldaten Ausflüge und Besichtigungen, um ihnen eine Vorstellung von Geographie, Kultur, Geschichte und Tradition des Namensgebers zu geben. Auch Ehrenmitglied Torsten Albig engagiert sich dafür. Hans-Wilhelm Rahn betreute früher als Projektbeauftragter den Bau der Scheswig-Holstein bei HDW in Kiel und fuhr als Leiter der Abnahmekommission ein halbes Jahr mit ihr auf See. „Die Akustikerprobung erfolgte damals in Eckernförde“, erzählte er. Ihr Aufgabenschwerpunkt liegt bis heute in der U-Boot-Abwehr und der Führung von nationalen sowie internationalen Marineverbänden. Außerdem verfügt sie über zwei Bordhubschrauber des Typs Sea Lynx.

Bis 1. Juni liegt die Fregatte noch in ihrem Heimathafen Wilhelmshaven, dann sticht die Mannschaft für sechs Monate in See und nimmt an der Anti-Piraterie-Mission der EU-Operation Atalanta teil.

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