Elektronikfachmarkt : Familienunternehmen auf Wachstumskurs

Alle müssen ran: Uwe (l.) und Lasse Jöhnk (r.) mit den Mitarbeitern Torsten Modi (2. v. l.) und Matthias Stöcks.
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Alle müssen ran: Uwe (l.) und Lasse Jöhnk (r.) mit den Mitarbeitern Torsten Modi (2. v. l.) und Matthias Stöcks.

Uwe und Lasse Jöhnk investieren in den Aus- und Umbau ihres Elektronikfachmarkts. Nach dem Um- und Ausbau wurde die Verkaufsfläche fast verdoppelt. Damit möchte das Familienunternehmen ein Zeichen gegen den Kaufkraftabfluss setzen.

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12. November 2013, 17:14 Uhr

Heute beginnt der Countdown für den größten Elektronikfachmarkt der Region, Expert Jöhnk im Hörst. Die verbleibenden zehn Tage bis zur Neueröffnung unter neuem Namen und mit einem Schub an neuen Produkten und Präsentation smöglichkeiten werden die beiden Köpfe des Familienunternehmens, Uwe und Sohn Lasse Jöhnk, und ihr Team nutzen, um dem Markt den letzten Schliff zu geben. Schon jetzt lässt sich trotz der Aufbau- und Einräumarbeiten erahnen, wohin die Reise geh: ein großes Angebot mit rund 20 000 Artikeln von der Knopfzelle bis zum Großbildschirm, vom Adapter bis zur sparsamen Kühl-Gefrierkombi, von der CD bis zum Kochzentrum, eine hauseigene Werkstatt mit drei Meistern und eine auf 1450 Quadratmeter fast verdoppelte Präsentations- und Verkaufsfläche gegenüber dem Vorgängerbau an gleicher Stelle. Am 21. November werden die Türen geöffnet – wegen des erwarteten Andrangs bereits um 7 Uhr.

35 Mann Fachpersonal haben Uwe und Lasse Jöhnk für ihr Großprojekt am Start: 20 im Verkauf, zehn in der Werkstatt und fünf in der Verwaltung. Zur größten Abteilung aufgestiegen ist nach dem Um- und Erweiterungsbau die Haustechnik. Vom Toaster und Fön über Kaffeevollautomaten und eine Staubsaugerstraße mit unterschiedlichen Bodenbelägen zum Ausprobieren bis hin zu Waschmaschine, Geschirrspüler und Einbauherd reicht das Angebot. Auch in den anderen Abteilungen wie TV, HiFi, Tablet, PC, Fotografie oder Telefonie finden sich alle Neuheiten. „Alle A-Marken sind vertreten“, sagt Lasse Jöhnk, der sich über die höhere Angebotsbreite und Produktwertigkeit freut. Der 34-Jährige ist nach Abitur, Ausbildung und einigen „Lehr- und Wanderjahren“ vor acht Jahren in das Familienunternehmen eingestiegen. Der Mitgeschäftsführer wird in ein paar Jahren in die Fußstapfen seines 64-jährigen Vaters Uwe treten, der dank der unternehmerischen Dynamik und des wirtschaftlichen Erfolgs weiterhin mit viel Freude und Einsatzkraft die Geschicke des Hauses lenkt.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 500 000 Euro und dem neuen Markt versucht Jöhnk, ein Zeichen gegen den Kaufkraftabfluss aus Eckernförde vor allem Richtung Kiel zu setzen. Er wäre gerne schon eineinhalb Jahre früher durchgestartet, doch Auflagen im Bebauungsplan hätten dem entgegengestanden. Seit Wochen leisten die Mitarbeiter hinter den Kulissen Schwerstarbeit. „Wir haben ein Ziel vor Augen“, sagt Matthias Stöcks, Prokurist und TV-Chef. Der 47-Jährige ist seit 27 Jahren im Unternehmen und freut sich wie sein Kollege Torsten Modi (46 Jahre, 29 Jahre im Hause) aus der Abteilung Telekommunikation auf die neuen Präsentationsmöglichkeiten und die größere Auswahl. Zukunftstrend dürfte die digitale häusliche Vernetzung („Cocooning“) werden, sagt Lasse Jöhnk.

Das Lager sowie die prominente Lage der Werkstatt im Eingangsbereich sehen die Jöhnks als weiteres Plus an. Nach Auskunft des Werkstattleiters Manuel Mewes (seit elf Jahren im Unternehmen) können dort nahezu alle Geräte repariert werden. Zum Service gehören auch Lieferung, Montage und Installation.

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