Eckernförde : Fahrraddemo von „Fridays for Future“ durch die Stadt

shz+ Logo
Die Demonstration führte die Teilnehmer auch die Rendsburger Straße hinunter, immer begleitet von der Polizei.
Die Demonstration führte die Teilnehmer auch die Rendsburger Straße hinunter, immer begleitet von der Polizei.

Etwa 60 Menschen haben am Freitag an der „Fridays for Future“-Fahrraddemo teilgenommen.

Exklusiv für
shz+ Nutzer
shz+ Logo

Arne_Peters-8499.jpg von
17. Juli 2020, 17:31 Uhr

Eckernförde | Erneut sind am Freitag rund 60 Menschen auf Fahrrädern durch Eckernförde gefahren, um für eine klimafreundlichere Politik zu demonstrieren. Dazu eingeladen hatte die lokale „Fridays for Future“-Gruppe um Jacob Grimm. Die Demonstranten nahmen erneut den Weg vom Hafen über Noorstraße und B76, Windebyer Weg, Wulfsteert und zurück über die Rendsburger Straße und die Reeperbahn zum Hafen. Elf Einsatzkräfte mit drei Motorrädern, zwei Fahrrädern und drei Streifenwagen sicherten den Demonstrationszug ab.

Weiterlesen: „Fridays for Future“- Fahrraddemo legt Verkehr lahm – aber nur kurz

Kohleausstiegsgesetz ein „herber Schlag“

Das vor zwei Wochen vom Bundestag beschlossene Kohleausstiegsgesetz sei ein herber Schlag gewesen, erklärte Jacob Grimm bei der Anfangskundgebung an der Hafenspitze. Darin ist festgehalten, dass der Ausstieg aus der Energiegewinnung aus Kohle spätestens im Jahr 2038 erfolgen soll. „Fridays for Future“ fordert einen Ausstieg bis 2030.

Weiterlesen: Fridays for Future: Kundgebung statt Fahrraddemo

Möglichst viel Geld für erneuerbare Energien

Dafür gab es gestern einen aktuellen Anlass zu demonstrieren: die Beratung des EU-Haushalts in Höhe von 1,8 Billionen Euro für die kommenden sechs Jahre beim EU-Ratsgipfel sowie die Beratung von Konjunkturhilfen in Höhe von 750 Milliarden Euro. Die Klima-Aktivisten fordern, dass möglichst viel Geld in erneuerbare Energien und die emissionsfreie Wirtschaft fließt. Als Beispiel wurde Spanien genannt. Das Land habe schon die Hälfte seiner Kohlekraftwerke abgeschaltet. Der Rest solle bis zum Jahr 2025 folgen, allein schon, weil Kohlestrom mittlerweile teurer sei als Windenergie.

Die nächste Demo findet in zwei Wochen am 31. Juli statt. Dann geht es wieder mit dem Fahrrad durch die Stadt.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen