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Bundesweit einmalig : Fachübergreifend ist Trumpf

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Verwaltungsfachhochschule Altenholz initiiert erstes Projekt für alle Fachbereich

Ein bislang deutschlandweit einmaliges Projekt hatte die Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) aufgelegt: Ein geplantes Hafenfest in der fiktiven Stadt F – quasi eine etwas abgespeckte Kieler Woche – hatten Studierende der unterschiedlichen Fachrichtungen aus ihrer jeweiligen Sichtweise beleuchtet. Die ausgearbeiteten Ergebnisse wurden gestern im gut besuchten Auditorium vorgestellt.

242 Studierende der Fachrichtungen Allgemeine Verwaltung, Polizei, Steuerverwaltung und Rentenversicherung sowie 14 Studierende von privaten Sicherheitsunternehmen und fünf Gaststudenten des Norwegian Police University Collage nahmen sich des Themas an. Während sich die Allgemeine Verwaltung mit Fragen der Gebührenerhebung oder mit Rechtsfragen beschäftigte, ging es der Polizei vorrangig um die Entwicklung von Konzepten zur Bekämpfung von Rohheitsdelikten und Alkoholmissbrauch. Das private Sicherheitsmanagement präsentierte ein Sicherheitskonzept für die Bühne eines Radio- und Fernsehsenders. Auch die Steuerverwaltung ist bei derartigen Veranstaltungen involviert. Bei deren Studierenden drehte sich alles um Körperschafts-, Gewerbe- und Umsatzsteuer, aber auch um die Behandlung ausländischer Künstler aus einkommensteuerlicher Sicht. Die Rentenversicherung kümmert sich um Themen wie Künstlersozialversicherung, Scheinselbstständigkeit oder auch Schwarzarbeit.

„Wir wollen mit dem Projekt deutlich machen, wer alles in so eine Großveranstaltung involviert ist, damit die Studierenden auch die anderen Fachbereiche kennen lernen und sich ihre Sicht nicht nur auf den eigenen Bereich beschränkt“, erläuterte FHVD-Präsident Professor Dr. Josef Konrad Rogosch. Vizepräsident Professor Hartmut Brenneisen, der das Projekt koordiniert hatte, ergänzte, dass man in Schleswig-Holstein den Vorteil der fachübergreifenden Hochschule hat, was in vielen anderen Bundesländern nicht der Fall ist. „Diese Stärke wollen wir ausspielen“, so Brenneisen. Die Studierenden können jetzt online Anregungen und Ideen geben, was man bei einem solchen Projekt zukünftig anders oder auch besser machen könnte. Denn weitere fachübergreifende Projekte sollen folgen.

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