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Waldgruppe in den Startlöchern : Fachausschuss setzt bei Kita-Wunschliste den Rotstift an

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Kindergartenumlage steigt

Mit dem Rotstift sind die Fachausschussmitglieder auf ihrer Sitzung noch einmal über den Investitionsplan für die Kindertagesstätte Hüttener Berge gegangen, um Anschaffung und Reparaturen zu streichen oder zumindest zu verschieben. Letztlich konnten so die Ausgaben um insgesamt rund 12  000 Euro reduziert und die finanzielle Belastungen der Kommunen Hütten, Ascheffel, Ahlefeld-Bistensee und Damendorf verringert werden. So wird auf den Bau einer Pfahlhütte (2100 Euro) auf dem Kindergartengelände verzichtet, die Fußböden in den einzelnen Räumen der Einrichtung werden Jahr für Jahr neu gemacht und auch bei den Plissees wird gespart. Auch der reparaturbedürftige Dachüberstand soll nicht aus Haushaltsmitteln in Angriff genommen werden. Hier hoffen die Ausschussmitglieder auf tatkräftige Eltern.

Dennoch erhöht sich die Kindergartenumlage im Vergleich zum Vorjahr um gut 75  000 Euro auf nunmehr rund 360  000 Euro. Als notwendig wurde hingegen angesehen, zwei Räume des Kindergartens mit Schallschutz auszustatten. Zum einen würden zwei hörgeschädigte Kinder betreut werden, zum anderen stelle der hohe Lärmpegel vor allem im Altbau einen enormen Stressfaktor für die Erzieherinnen dar, betonte Leiterin Martina Heise. Für den Gärtnereitag bei Dörte Lienau in Damendorf wurden 4800 Euro im Haushalt bereit gestellt. „Gut investiertes Geld“, lobte Hans Ulrich das Natur-Projekt in seiner Gemeinde. Der Fachausschuss hofft, dass erneut Spendengelder dafür eingeworben werden können.

Dickster Brocken wird aber voraussichtlich der Kauf eines Bauwagens, den die neue Waldgruppe, die ab 1. Februar ihren Betrieb aufnimmt, benötigt. Der Plan, die Kinder könnten die Räume der Waldjugend im Hüttener Forst nutzen, hatte sich zerschlagen, teilte der Ausschussvorsitzende Detlef Kroll mit. Erforderlich sei ein acht Meter lange Wagen. Ein Container oder ein Zelt seien nicht möglich, betonte Kroll, „dann benötigen wir eine Baugenehmigung“, und die werde es im Wald nicht geben. Inklusive der Einrichtung des Wagens sind 10  000 Euro dafür im Haushalt eingeplant.

Im Zuge der neuen Gruppe werden sich auch die Personalkosten um 100  000 Euro auf 477  000 Euro erhöhen. Zwei Waldpädagoginnen müssen eingestellt werden, und die Tarifverhandlungen haben sich ebenfalls auf die Personalkosten ausgewirkt.  

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erstellt am 26.Nov.2015 | 17:22 Uhr

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