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2. Handball-Bundesliga : Ex-„Wolf“ düpiert Altenholzer

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 2. Handball-Bundesliga der Männer musste sich der TSV Altenholz im Landesderby beim VfL Bad Schwartau mit 26:29 geschlagen geben. Ein „Wolf“ düpierte dabei die Altenholzer.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Ein starker Florian Hossner im Tor des TSV Altenholz hat trotz 16 Paraden die 26:29 (14:15)-Niederlage seiner Mannschaft beim VfL Bad Schwartau nicht verhindern können. Matchwinner für die Marmeladenstädter im Landesderby der 2. Handball-Bundesliga waren Toni Podpolinski mit acht Toren und Ex-„Wolf“ Christian Schwarz mit neun Treffern. Altenholz’ Trainer Klaus-Dieter Petersen lobt die Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben sehr gut gespielt, leider hat Bad Schwartau in der zweiten Hälfte von seiner individuellen Klasse profitiert. Während der Gegner über Toni Podpolinski zu einfachen Toren gekommen ist, brauchten wir immer ein, zwei Bälle mehr für den Torerfolg.“ Schwartaus Coach Torge Greve, der viele Jahre als Spieler und Trainer für Altenholz im Einsatz war, sah ein „schönes Derby“ für die Zuschauer: „Altenholz hat gut gespielt, wir haben dagegen nicht unsere beste Leistung gezeigt. Letztendlich war es ein verdienter Erfolg für uns.“

Den schlechteren Start ins Derby erwischten die Altenholzer, die mit 1:5 (7.) zurücklagen. Erst nach dem 4:9 (15.) wachten die Gäste auf, nach Fynn Rankes Tor zum 8:10 (22.) waren sie wieder dran. In dieser Phase war von einem Klassenunterschied nichts zu sehen, im Gegenteil: Drei Sekunden vor der Halbzeitpause sorgte Max Lipp mit dem 14:15 aus Altenholzer Sicht für viele überraschte Gesichter unter den knapp 1800 Zuschauern.

Wie schon im ersten Durchgang kamen die Schwartauer auch nach dem Wechsel besser aus der Kabine. Beim 20:16 (37.) war die Greve-Sieben wieder auf vier Tore enteilt, ehe Youngster Malte Voigt zwei Minuten später auf 18:20 verkürzte. Der Ausgleich wollte den „Wölfen“ aber nicht gelingen, beim 25:21 für Schwartau (47.) musste Petersen mit einer Auszeit reagieren. Die Unterbrechung verfehlte jedoch zunächst ihre Wirkung. Doch die Altenholzer mussten in so vielen Duellen dieser Saison in der Schlussphase einem Rückstand hinterherlaufen. Ein Erfahrungswert? Diesmal ja, denn Kjell Köpke, Mathis Wegner und Fynn Ranke ließen drei Tore in Serie folgen: Urplötzlich waren die „Wölfe“ wieder im Spiel (54.), doch VfL-Torwart Ariel Panzer vereitelte mit einem gehaltenen Siebenmeter das mögliche 26:27 und damit vielleicht die Wende. Ausgerechnet Schwarz zeigte den Altenholzern zwei Minuten später, wie es gemacht wird: Nervenstark verwandelte er auch seinen siebten Strafwurf zum 28:25 – die Entscheidung.

VfL Bad Schwartau: Noel, Panzer – Schwarz (9/7 Tore), Podpolinski (8), Kardel, Fritsch, Waschul, Schult (3), Claasen, Tretow (3), Kretschmer (4), Schliedermann (2), Kalski, Bruhn.
TSV Altenholz: Hossner, Hampel – Lipp (3), Calvert, Opderbeck, Volquardsen, Köpke (3), Wegner (1), Ranke (4), Firnhaber, Voigt (5/5), Starke (8), Abelmann-Brockmann (2).
SR: Mücke/Titze (Hannover/Braunschweig).
Zeitstrafen: 5:3. – Siebenmeter: 7:5.
Zuschauer: 1780 (Hansehalle).


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