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HANDBALL : Ewert ahnt Schlimmes – Peters will schnell Klarheit

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Nach dem Abpfiff der Partie des TSV Owschlag gegen die HSG Kropp-Tetenhusen sammelte die ECKERNFOERDER ZEITUNG Stimmen und Hintergründe zum Handball-Kracher in der 3. Liga.

Das letzte Derby zwischen dem TSV Owschlag und der HSG Kropp-Tetenhusen ist Geschichte. Nach dem Abpfiff sammelte die EZ Stimmen und Hintergründe zum Handball-Kracher in der 3. Liga.

●„Sissi“ ist gespannt: Geschwächt und sichtlich angeschlagen durch eine Grippe kämpfte sich Owschlags Rückraum-Ass Franzsika  „Sissi“ Peters durch das Derby. Danach richtete sich ihr Blick aber bereits nach vorne. „Es wird nach der Fusion noch einiges auf uns zukommen, aber es ist jetzt alles eine Sache der Organisation. Es wird spannend, was die Zukunft bringt, vor allem, da die Trainerfrage auch noch nicht geklärt ist. Ich denke, dass es ganz entscheidend sein wird, wer neuer Trainer wird. Wenn das ein Coach ist, der etwas erreichen will, werden sicherlich auch Spielerinnen, die in Kiel oder Flensburg wohnen diesen Aufwand auf sich nehmen. Ich schätze mal, dass es noch vor dem Ende dieser Saison feststehen wird, wer neuer Trainer wird. Je früher alle Klarheit haben, desto besser wäre es.“ Auch über die Tage, als die Fusion plötzlich ganz schnell Formen annahm, hat sich Peters Gedanken gemacht. Sie sagt: „Es war schon eine komische Situation, als es plötzlich ganz schnell ging. Auf einmal hörte man von überall Gerüchte und wusste gar nicht, was jetzt überhaupt stimmt, und dann ging es doch ganz schnell.“ Die Rückraumlinke des TSV erklärte zudem, dass sich ihre Mannschaft einig sei, und die Fusion geschlossen wolle. „Das macht Sinn, auch mit Blick auf den Jugendbereich.“

●Ewert im Pech: Bisher ist Owschlags Kreisspielerin Anita Ewert in ihrer Laufbahn von einer schweren Verletzung verschont geblieben. Doch in der 19. Minute dürfte sich das wohl geändert haben. „Ich habe ohne Gegnereinwirkung eine unglückliche Gegenbewegung mit dem Knie gemacht. Ich habe sofort gespürt, dass etwas passiert ist“, sagt Ewert. Nachdem sie in die Kabine gebracht wurde testete sie sogar noch ein paar Bewegungen und wollte in der zweiten Halbzeit wieder aufs Feld. „Aber das Knie fühlt sich total instabil an, auch wenn ich keine Schmerzen habe.“ Ins Krankenhaus fuhr Ewert Sonntag nicht mehr, dafür will sie sich aber möglichst zeitnah einen MRT-Termin holen.

● Nach der Partie wurde auf dem Spielfeld die neue HG O-K-T endgültig besiegelt. Die Vereins-Vorsitzenden Georg Kemle (TSV Kropp, im Foto rechts), Karin Beye (TSV Owschlag) und Jürgen Jöns (Germania Tetenhusen) unterzeichneten im Beisein der Spielerinnen und mehrere hundert Zuschauer die in der Halle geblieben waren, die Verträge.

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