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Geld für den Strand : EU-Zuschüsse für Projekte am Südstrand

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Aktiv-Region bezuschusst Projekte zur Attraktivierung der Eckernförder Strandpromenade mit rund 34 000 Euro.

von
erstellt am 14.Apr.2016 | 06:17 Uhr

Eckernförde | Die touristischen Kennzahlen sind eindeutig. 1,7 Millionen Tagesgäste kommen nach Aussage von Bürgermeister Jörg Sibbel Jahr für Jahr nach Eckernförde. In den vergangenen zwölf Jahren verdoppelte sich die Zahl der Übernachtungen nahezu – von 116  000 auf über 200  000. „Wir haben in den letzten zehn Jahren zwölf Millionen Euro in die touristische Infrastruktur gesteckt“, sagte Sibbel gestern auf der Vorstandssitzung der Aktiv-Region Hügelland am Ostseestrand. So wurde die Hafenpromenade vom Ostsee Info-Center bis zur Holzbrücke und anschließend weiter bis zum Steindamm neu gestaltet. Straßenzüge wurden modernisiert und „für eine Flanier- und Einkaufsatmosphäre gesorgt“, betonte Sibbel, der die Frau-Clara-Straße und die Gerichtsstraße dabei hervorhob. Die Stadtwerke haben zudem eine neue Saunalandschaft im Meerwasserwellenbad geschaffen, und der Wohnmobilstellplatz gehört ebenfalls zu den neuen Attraktionen in Eckernförde. 2013 kamen die Kleingolfanlage sowie Fitnessgeräte und Strandspielgeräte hinzu, 2014 wurden mehrere barrierefreie Strandzugänge eingerichtet, außerdem die Kurmuschel schick gemacht. Für den nächsten Baustein, um auch den südlichen Teil der Stadt attraktiver zu gestalten, hat die Stadt Eckernförde einen Zuschussantrag bei der Aktiv-Region gestellt, der gestern vom Vorstand bewilligt wurde – gut 34  000 Euro. Die Gesamtkosten betragen rund 74  000 Euro, der Zuschuss der Aktiv-Region entspricht 55 Prozent der Nettokosten.

Wie Jörg Sibbel erläuterte, sollen die WC-Container in Höhe des Hundestrandes und des Südstrandes aufgewertet werden. Geplant sei, ähnlich wie bei der Kurmuschel – professionelle Sprayer damit zu beauftragen. Außerdem soll ein Holzskulpturenpark zwischen Meerwasserwellenbad und Stadthotel entstehen. „Die Kastanien dort sind erkrankt, müssten gefällt werden“, sagte Sibbel. Nun sollen die Bäume auf einer bestimmten Höhe gekappt werden und die Stämme von Künstlern bearbeitet werden. „Es sollten maritime Motive entstehen“, so Sibbel, der sich ein großes „Schnitz-Event“ vorstellen könnte.

Drittes Projekt ist das Spielschiff neben dem Ostsee Info-Center, das seit längerem aus Sicherheitsgründen gesperrt ist. „Wir wollen das Schiff modernisieren und auch barrierefrei machen“, sagte Sibbel. Zusätzlich soll ein weiteres Spielschiff am Südstrand gebaut werden.

Auf der Vorstandssitzung der Aktiv-Region wurde beschlossen, dass drei Projekte gefördert werden sollen (s. Seite 9 und 11). Insgesamt werden dafür Fördergelder in Höhe von 105  000 Euro vergeben. „Es ist immer noch genug Geld im Topf“, betonte Regionalmanager Dr. Dieter Kuhn. Insgesamt stünden noch bis zum Ende der Förderperiode 2020 etwa 2,2 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung, das sind knapp 90 Prozent des Gesamtbudgets. „Es können aber noch andere Fördertöpfe von Land und EU angezapft werden“, sagt Kuhn.

 

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