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Fussball-Verbandsliga Nord-ost : ESV will nicht volles Risiko gehen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Eckernförder treffen beim Rendsburger TSV auf den Tabellenführer. Im Mittelfeld ist Ideengeber Arne Meggers zurück.

von
erstellt am 31.Aug.2013 | 06:00 Uhr

Vor dem Kreisderby gegen den Rendsburger TSV, dürften sie sich beim ESV mehr den je über die etwas kleinliche Gelb-Rote Karte gegen Henning Ströh beim 1:4 gegen den TSV Klausdorf ärgern. Denn vor dem Duell beim Spitzenreiter der Verbandsliga Nord-Ost droht auch Frank Mettig auszufallen. Trainer Stefan Mackeprang hat die Hoffnungen auf einen Einsatz seines Routiniers aber noch nicht ganz aufgegeben.

Nach dem enttäuschenden Klausdorf-Spiel kommt der heutige Gegner dem Eckernförder Coach nicht ganz so recht. „Momentan erzielen sie gute Ergebnisse und stehen ganz oben. Die sind gut drauf“, weiß Mackeprang. Ob dieser Zustand beim RTSV über die gesamte Saison anhält bleibt abzuwarten. Insofern ist es natürlich ärgerlich, dass die Schwarz-Weißen ausgerechnet jetzt gegen den Kreisrivalen ran müssen.

„Wir müssen uns selber auf die Füße schauen und haben das Spiel gegen Klausdorf natürlich noch im Hinterkopf“, sagt Mackeprang. Ihm geht es nach zuletzt drei sieglosen Spielen – darunter ein Remis und zwei Niederlagen – in Rendsburg vor allem darum, nicht erneut zu verlieren. „Das muss unser vorrangiges Ziel sein“, so der Trainer, der aber weiterhin von der Qualität seiner Mannschaft überzeugt ist. Obwohl das Team fast unverändert in die Spielzeit gestartet ist, verlief der Saisonstart nach den zwei Auftaktsiegen schleppend. Mackeprang dreht weiter an den Rädchen für die Feinheiten, sodass der ESV zwar teilweise gute Ansätze zeigt, aber eben noch nicht alles klappt. Dazu zählt das Spiel über die Außen, oder die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen, die gegen Klausdorf einfach zu groß waren. Dadurch hatten es die Gäste leicht, oftmals unbedrängt ihr Kombinationsspiel aufzuziehen.

Gegen den Tabellenführer kann der ESV im zentralen Mittelfeld wieder auf Ideengeber Arne Meggers setzen. Genen Klausdorf gab Sönke Matthiesen den „Zehner“, zeigte aber eine unglückliche Leistung. Im Abwehrbereich wird Mackeprang gezwungen sein, Änderungen vorzunehmen. Für die Innenverteidigung kommen Jörn Radke, Marc Medler und auch Stürmer Tim Schikorr in Frage, der auf dieser Position bereits beim 0:1 in Kronshagen solide spielte. „Wir werden nicht das höchste Risiko gehen“, sagt Mackeprang, der mit seinem Team aber in der Lage ist, an guten Tagen auch den formstarken Rendsburger TSV vor Probleme zu stellen.

So könnte der ESV spielen: Steingräber – Bamler, Radke, Schikorr, Lietz – Matthiesen – Hindersmann, Wallochny – Meggers – Buchholz, Goos. EZ-Tipp: 1:1

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