A-JUGENDFUSSBALL : ESV-Talente fertigen Wiker SV 5:0 ab

Eckernfördes Leon Apitz (links) sucht den Zweikampf mit dem Wiker Brian Lehners.
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Eckernfördes Leon Apitz (links) sucht den Zweikampf mit dem Wiker Brian Lehners.

In der A-Jugendfußball-Verbandsliga Nord feierte der Eckernförder SV seinen zweiten Heimsieg im zweiten Heimspiel.

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23. September 2014, 06:00 Uhr

Eckernförde | Ein intensives Match bekamen die Zuschauer am Saxtorfer Weg beim 5:0-Sieg des Eckernförder SV gegen den Wiker SV in der Fußball-Verbandsliga Nord zu sehen. Gut erholt von der Niederlage der Vorwoche ging der ESV hellwach in die Partie. Dies war auch zwingend erforderlich, da der Wiker SV ebenso auf Angriff spielte. Intensiv gefordert war deshalb die Defensive der Gastgeber, insbesondere die Innenverteidigung um Linus Bauer und Ole Altendorf, die aber fast immer die Situationen beherrschten. Und dass beide ebenso im Angriff einsatzfähig sind, zeigte das Führungstor für den ESV. Ole Altendorf verwandelte per Direktabnahme aus der Luft den von Linus Bauer getretenen Freistoß (8.). Kurz darauf fiel fast das zweite ESV-Tor, doch Leon Apitz und Tjark Carstensen scheiterten am Gästetorhüter (12.). Danach hatte der Wiker SV seine stärkste Phase und drückte den ESV in die eigene Hälfte. Die Gastgeber hatten in dieser Phase zweimal Glück, dass der WSV zuerst den Pfosten traf (18.) und kurz danach, dass Nico Haberl den Ball nach seinem Solo knapp vorbei schoss. Diese Aktion war Anlass genug, wieder mehr zu agieren. Angetrieben von Kapitän Jannes Mohr und vom glänzend aufgelegten Tim Jeß bekam der ESV die Gäste fortan wieder besser in den Griff. Nic Behrens gelang nach einem Konter über Tjark Carstensen das 2:0 (25.). Und als Oliver Rebizant Eckballkünste zeigte konnte Tjark Carstensen seine gute Leistung mit einem Kopfballtor zum 3:0 krönen (35.).

Nach der Pause steckte der Wiker SV nicht auf und versuchte, die Wende noch zu erreichen. Der ESV hatte aber immer die passenden Antworten parat. Nur einmal musste Ole Altendorf mittels eines taktische Fouls kurz vor der Strafraumgrenze den WSV-Angreifer stoppen, worauf er eine Zeitstrafe kassierte (65.). Trotzdem erhöhte der ESV in der Schlussphase noch auf 5:0. „Das Ergebnis ist sicherlich zu hoch ausgefallen“, sagt ESV-Coach Dirk Nommels. „Insbesondere in Hälfte eins hatte der WSV mehr Spielanteile. Dann ist es wichtig, die Standards zu nutzen. Das ist uns perfekt geglückt.“


Tore: 1:0 Altendorf (8.), 2:0 Behrens (25.), 3:0 Carstensen (35.), 4:0 Behrens (67. FE), 5:0 Florschütz (75.)

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