FUSSBALL-KREISLIGA : ESV II: Minikrise im Topspiel beenden

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In der Fußball-Kreisliga Rendsburg-Eckernförde trifft der ESV II im Spitzenspiel auf Verfolger SG Felde/Stampe. Stadtrivale VfR Eckernförde drängt nach zehn Spielen ohne Sieg auf einen Dreier in Lütjenwestedt.

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22. November 2013, 06:02 Uhr

Die Mannschaft von VfR-Trainer Arne Witt ist beim Tabellenletzten gefordert und will seit zehn Spielen endlich wieder dreifach punkten. Der TSV Waabs will die Euphorie aus dem 7:1-Sieg mit in das Duell gegen den OTSV II nehmen. Im Spitzenspiel zwischen dem ESVII und der SG Felde/Stampe kommt es zu einem Duell auf Augenhöhe.

TSV Vineta Audorf – 1. FC Schinkel       Sbd., 14 Uhr
Nach dem souveränen 4:0 gegen Lütjenwestedt bekommen es die Schinkler nun mit einem deutlich schwereren Gegner zu tun. Gerade der gute Sturm der Gastgeber wird es dem Tabellenführer schwer machen, drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. „Vor der Saison zählten die zu den Aufstiegsaspiranten. Ich halte von der Mannschaft sehr viel“, sagt FC-Co-Trainer Adam Glusk. Allerdings hat seine Elf in dieser Saison bereits bewiesen, dass ihr die Audorfer liegen. Im Hinspiel gewann Schinkel mit 2:0. „Wir fahren auch diesmal dahin, um zu gewinnen. Die Jungs sind ehrgeizig und wollen immer drei Punkte holen. Warum uns das manchmal nicht gelingt, weiß ich auch nicht“.
TSV Karby – TuS Rotenhof       Sbd., 15 Uhr

Der TSV hat den dritten schweren Gegner in Folge vor der Brust. Allerdings geht die Elf von Trainer Jens Scharnowski gut gerüstet in das Spiel. „Wir haben keine Angst. Die 22 Punkte kann uns niemand mehr nehmen“. Den Gegner schätzt den TSV-Coach noch schwerer ein als die Gegner zuvor und zählt ihn mit dem TuS Jevenstedt und dem 1. FC Schinkel zum größten Aufstiegsfavoriten. Allerdings haben sich die Schwansener schon ein Erfolgsrezept ausgedacht. „Wir wollen tief stehen und über die Außen schnell kontern“, sagt Scharnowski, der aber weiß dass ein ganz hartes Stück Arbeit auf seine Mannschaft zukommt. „Skoruppa ist im Sturm überragend. Man kann sich aber nicht nur auf einen Spieler konzentrieren, weil alle gefährlich sind. Ein Punkt wäre da schon ein großer Erfolg“ – so wie im Hinspiel, als die Karbyer ein 2:2 mit nach Hause nehmen konnten. Personell sieht es wieder besser aus, da eine Vielzahl der Verletzten zurückkehrt.

Osdorfer SV – Osterbyer SV       So., 14 Uhr

Beide Teams werden mit großem Selbstbewusstsein in das Spiel gehen. Während die Heimmannschaft drei Siege in Folge einfahren konnte, gewann der Osterbyer SV im letzten Spiel gegen den ESVII. Gerade der mögliche Ausfall von Gäste-Torjäger Lasse Retza beschäftigt die Trainer. „Er hat die Woche nicht trainieren können. Ich weiß nicht, ob er spielen kann“, sagt Gäste-Coach Nico Stocks. Osdorfs Coach Jens-Uwe Lorenzen: „Der macht einem das Leben immer besonders schwer. Ohne ihn ist Osterby schwächer“. Doch ob mit oder ohne Retza gehen die Gäste als großer Favorit in das Spiel. „Sie spielen eine tolle Saison und sind richtig gut drauf“, weiß Lorenzen. „Wir wollen einen Punkt holen, um unseren Positivtrend fortzusetzen.“ Stocks hofft auf eine Leistungssteigerung im Gegensatz zum torlosen Remis im Hinspiel: „Wir fahren dahin, um zu gewinnen, sonst können wir auch gleich zu Hause bleiben“. Personell sieht es bei den Gastgebern gut aus. Nur der gesperrte Sebastian Möhl droht weiterhin auszufallen. Die Gäste haben es da schon ein bisschen schwerer: Nicht nur Lasse Ratza droht auszufallen, auch Willi Mogel kann aus privaten Gründen nicht mitwirken, ebenso eine Reihe von Langzeitverletzten.

TSV Gut-Heil Lütjenwestedt – VfR Eckernförde     So., 14 Uhr

Drei Spiele, 2:13 Tore und nur ein Punkt – so lautet die bisherige Bilanz des neuen VfR-Trainers Arne Witt. Da kommt der Tabellenletzte für die Eckernförde gerade richtig, um den ersten Dreier der Witt-Ära einzufahren. „Wir sind in keiner guten Verfassung, haben zehn Spiele nicht gewonnen, da kommt dieser Gegner zum richtigen Zeitpunkt. Es müssen jetzt Erfolgserlebnisse her“, fordert Witt. Allerdings kennt er den Gegner nur aus Erzählungen, was für den Coach aber auch nicht von großer Bedeutung ist. „Wir müssen uns nur auf uns konzentrieren, was anderes zählt derzeit nicht. Wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir da gewinnen“. Gerade der immer größer werdende Abstand zu den Mittelfeldplätzen bereitet Witt Sorgen. Personell sieht es bei den Gästen gut aus. „Wir müssen positiv und mit breiter Brust in das Spiel gehen und bis zur Winterpause das maximale rausholen, um den Anschluss nicht zu verlieren“.

Eckernförder SV II – SG Felde/Stampe      So., 14 Uhr

Nach dem 0:2 beim Osterbyer SV wartet auf die Gastgeber ein weiterer Gegner von ganz oben. Nach zwei Niederlagen in Folge und zwei Spielausfällen liegt der letzte Punktgewinnfür den ESV II jetzt schon über vier Wochen zurück. Da muss ein Sieg jetzt Pflicht sein, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren. „Die letzten beiden Spiele waren nicht gut. Nun wollen wir unsere Mini-Niederlagenserie stoppen und etwas Zählbares mitnehmen“, sagt Eckernfördes Coach Töns Dohrn. „Uns hat die Zwangspause nicht gut getan. Jetzt müssen wir wieder an die Leistung vor den Niederlagen anknüpfen“. Wie man die SG bezwingen kann zeigte die ESV-Reserve im Hinspiel, als sie mit 4:0 gewann. Allerdings weiß Dohrn, dass darin auch eine Gefahr liegt. „Das war der erste Spieltag. Nun ist die SG ganz anders drauf und will Wiedergutmachung betreiben. Das wird ein heißer Tanz“. In dem Sechs-Punkte-Spiel fehlen den Gastgebern gleich eine Reihe von wichtigen Spielern. Derzeit hat der Coach nur 13 Spieler zur Verfügung, wobei Eduard Moor wohl noch in der ersten Mannschaft aushelfen muss.
Osterrönfelder TSV II –

TSV Waabs         So., 14 Uhr
TSV-Coach Matthias Daniel schätzt die Osterrönfelder klar stärker ein, als den letzten Gegner aus Borgstedt, dabei verweist er auf die jüngsten Spiele des OTSVII. Allerdings weiß Daniel, dass es an den Waabsern liegt, wer als Sieger vom Platz geht: „Wenn wir so auftreten wie gegen Borgstedt, gewinnen wir das Spiel. Wir wissen endlich wieder, wie man gewinnt“. Auch das Hinspiel konnten die Waabser 5:4 für sich entscheiden. „Da hat man gemerkt, dass der OTSV seine Stärken im Offensivbereich hat. Ich erwarte wieder ein knappes Spiel“, sagt Daniel. Dabei fordert der Waabser Trainer die einfachen Tugenden und nicht das übliche „Hacke-Spitze-Gespiele“. Ausfallen wird bei den Gästen nur Svend Neumann.

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