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Fussball-Verbandsliga : ESV erwartet ruppigen Gegner auf kuriosem Platz

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Eckernförder treten heuteab 15.30 Uhr beim noch immer punktlosen Tabellenschlusslicht SV Fortuna Bösdorf an. Trainer Stefan Mackeprang will mit direktem Spiel über die Außen zum Erfolg kommen.

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erstellt am 13.Sep.2014 | 06:00 Uhr

Nach ambitionierten Teams wie Klausdorf und zuletzt Inter Türkspor Kiel hat der Eckernförder SV in der Fußball-Verbandsliga nun ein anderes Kaliber vor sich. Die Elf von Trainer Stefan Mackeprang ist heute, 15.30 Uhr, beim abgeschlagenen Tabellenletzten SV Fortuna Bösdorf zu Gast. „Von uns wird ein Sieg erwartet, insofern kann man sich dort eigentlich nur blamieren“, sagt der ESV-Coach.

Den Gegner stark reden, ist in diesem Fall aber (bisher) nicht angebracht. Der Aufsteiger hat fünf seiner bisherigen sechs Spiele auf dem heimischen Platz ausgetragen – einen Punkt gab es dennoch nicht. Dabei sollte der kuriose Platz in Bösdorf doch für einen gewissen Heimvorteil sorgen, denn an diesen müssen sich alle Gäste erst gewöhnen. „Das Feld ist fast quadratisch“, sagt Mackeprang, der den heutigen Gegner am vergangenen Wochenende gegen Molfsee vor Ort in Augenschein nahm.

Dass es trotz des sehr breiten, dafür aber sehr kurzen Platzes noch nichts für den Aufsteiger zu holen gab, liegt also auch an der Qualität der Mannschaft. Mackeprang drückt sich vorsichtig aus: „Gegen Molfsee haben sie sehr ruppig und körperbetont gespielt. Sie haben ein geradliniges Konzept, stehen massiv hinten drin. Ein absolut unbequemer Gegner.“ Aber eben auch kein sehr gefährlicher Gegner, denn die Bösdorfer brachten es bisher auf nur zwei Saisontore.

Das richtige Mittel gegen eine solche Mannschaft liegt auf der Hand: Ein direktes Spiel, am besten schnell über die Außen soll den Erfolg bringen. „Wichtig wäre ein frühes Tor, damit sie ihren Abwehrriegel etwas lockern müssen“, sagt Mackeprang. Seine taktische Aufstellung – ein 4-2-3-1-System – hat er bereits frühzeitig festgelegt, nun gilt es aber die Positionen auch bestmöglich zu besetzen. Und da wird es kniffelig, denn lediglich Jan Zimmer (Privat) und Eduard Moor (Beruf) stehen nicht zur Verfügung. „Wir fahren mit 18 Spielern hin. Das ist für mich als Trainer natürlich angenehm, für einige der Jungs, die auf der Bank sitzen werden, aber natürlich nicht“, weiß der Coach. Sicher dabei sein wird Stürmer Victor Buchholz, an dem aktuell kein Weg dran vorbeiführt. Auch Garbit Temirgan konnte sich nach seiner Einwechslung gegen Inter Türkspor ins Rampenlicht spielen, ihm winkt der Platz als einzige Spitze. Für den gesperrten Marc Medler wird Fynn Gerlach auf die Rechtsverteidiger-Position rücken.

Egal wer am Ende spielen wird, die ESV-Elf sollte, wenn sie den Gegner nicht komplett auf die leichte Schulter nimmt, als Sieger vom Platz gehen. Das sieht letztlich auch Mackeprang so: „Da muss man schon gewinnen.“

So könnte der ESV spielen: T. Steingräber – Gerlach, Ströh, Tuchen, Smit – Jaron Ewert, Matthiesen – Buchholz, Schikorr, Lietz – Temirgan.

EZ-Tipp: 0:5.

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