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Eckernförder Zeitung

18. Dezember 2017 | 23:29 Uhr

"Es war eine Bürgermeisterwahl"

vom

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Gettorf | Jubel bei der SPD. Sie wird stärkste Kraft in Gettorf. Bürgermeister Jürgen Baasch wird für weitere fünf Jahre Bürgermeister bleiben. Der Kandidat der CDU, Hans-Ulrich Frank, konnte sich nicht durchsetzen. Nach dem vorläufigen Endergebnis erreichte die SPD 46,67 Prozent (9 Sitze), die CDU 33,80 Prozent (6 Sitze), die Grünen 14,77 Prozent (3 Sitze) und die FDP 4,76 Prozent (1 Sitz). Das heißt deutliche Zugewinne für die SPD, Verluste für CDU und FDP, die Grünen bleiben in etwa bei dem Ergebnis von 2008.

Mit 59,79 Prozent lag die Wahlbeteiligung in Gettorf deutlich über dem Landesdurchschnitt. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung bei der Wahlparty im SPD-Treff in der Eichstraße. "Ich freue mich natürlich sehr über das Ergebnis", sagte Bürgermeister Jürgen Baasch, erschöpft vom Wahlkampf, aber glücklich. "Persönlich und für die SPD. Es ist ein Verdienst des gesamten SPD-Ortsvereins und der Fraktion. Hier ist die Arbeit der vergangen fünf Jahre, die wir gemeinsam geleistet haben von den Wählerinnen und Wählern gewürdigt worden." Enttäuschung dagegen bei der CDU. "Leider hat es für die CDU nicht gereicht", meinte Marco Koch. "Wir gratulieren der SPD zum Sieg. Ich würde sagen, es war eine Bürgermeisterwahl. Wie es weitergeht, das sehen wir dann."

Strahlende Gesichter bei den Bündnis 90/Die Grünen. "Wir freuen uns sehr über das Ergebnis", sagte Spitzenkandidatin Bodil Maria Busch. "Wir sehen das als Ausdruck des ökologischen Bewusstseins in der Gettorfer Bevölkerung und als Bestätigung dafür, dass es den Menschen wichtig ist, mehr Frauen in der Gemeindevertretung zu haben."

Reinhard Jandke, Spitzenkandidat der FDP äußerte sich enttäuscht. "Ich denke, wir haben ein ordentliches Wahlprogramm gehabt", sagte er. "Wir haben positive Rückmeldung aus der Bevölkerung bekommen. Wir wollen uns nicht herausreden, aber es spielt mit Sicherheit auch die Gesamtstimmung der Partei mit hinein, die im Bundestrend bei 4 Prozent dümpelt."

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