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JUBILÄUM : Erfolgreiche Bereicherung für die Schullandschaft

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Peter-Ustinov-Schule feierte gestern Vormittag mit einer lebendigen und fröhlichen Feier ihr 25-jähriges Bestehen. Unter den 200 Gästen war auch Mitbegründer und erster Schulleiter, Dr. Jürgen Anbuhl.

Was vor einem Vierteljahrhundert mit der Suche nach einer alternativen Schulform begann, nach heftigen Debatten und gegen einigen Widerstand gegründet wurde, hat sich zu einer echten Bereicherung für die Schullandschaft in und um Eckernförde entwickelt – gestern Vormittag feierte die Peter-Ustinov-Schule mit einem Festakt ihr 25-jähriges Bestehen. Lebendig, fröhlich, vielfältig – Schulleiter Dirk Söhren begrüßte zu dem zweistündigen Festakt rund 200 geladene Gäste in der neuen Sporthalle, unter ihnen auch Dr. Jürgen Anbuhl, Mitbegründer und erster Schulleiter von 1990 bis 2003, Bürgermeister Jörg Sibbel, die Landtagsabgeordneten Serpil Midyatli (SPD), Jette Waldinger-Thiering (SSW) und Daniel Günther (CDU) sowie Dr. Karsten Jonas von der Schulaufsicht, fast alle Fraktionsvorsitzenden der Ratsversammlung, die Leiter der Eckernförder Schulen und Vertreter zahlreicher Eckernförder Betriebe.

In seiner Begrüßung zeichnete Söhren, der seit 13 Jahren die Schule leitet, kurz den Werdegang der Schule nach. Was 1990 mit drei fünften Klassen und 75 Schülern begann, hat sich zu einer Bildungsstätte mit 880 Schülern entwickelt. Stets habe die Schule mehr Anmeldungen als freie Plätze zu verzeichnen. So werde 2018 die 1000-Marke erreicht. Eine Atmosphäre des Vertrauens und das Eingehen auf die individuelle Situation jedes einzelnen Kindes ermögliche das Ausschöpfen der Lernpotenziale jedes einzelnen Schülers. Die Umbenennung der ehemaligen Integrierten Gesamtschule Eckernförde in die Peter-Ustinov-Schule zeige, dass die Schule sich besonders für Kinder- und Menschenrechte einsetze – die Auszeichnung als Unicef-Aktiv-Schule unterstütze diese Absicht. Integration, Inklusion, Kompetenzzentrum für begabte Kinder, Gemeinschaftsschule mit Oberstufe, Kontingentstundentafel, Arbeit, Wirtschaft, Verbraucherbildung, DaZ-Klassen – die Peter-Ustinov-Schule nehme jede Herausforderung an, nach dem Motto: „Egal, was kommt, wir gehen unseren Weg“, so Söhren. Sein Dank galt besonders der Stadt als Schulträger, die die Schule unterstütze.

Als „eine deutliche und erfolgreiche Bereicherung der Schullandschaft“ bezeichnete Bürgermeister Jörg Sibbel die Peter-Ustinov-Schule, die ein Ort des sozialen Lernens sei, in der Vorurteile keinerlei Chancen hätten.

Den Festvortrag hielt Prof. Dr. Mojib Latif „Die Welt im Klimawandel“. Vor Eintritt in das Thema bestärkte der renomierte Klimaforscher die Schüler, bei der Berufswahl ihrem Bauchgefühl zu vertrauen. Der Leiter für Ozeanzirkulation und Klimadynamik am Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (Geomar) verriet, dass er zunächst Wirtschaftswissenschaften studiert, sich dann aber der Meteorologie zugewandt habe. „Erfolgreich, wie ihr seht“, so der 61-Jährige.

Das Jugendblasorchester „La decimocuarta“, das Blasorchester „Les Sezièmes“ und das Blasorchester „Red Scorpions“ sorgten für eine schwungvolle musikalische Umrahmung des Festakts und bewiesen einmal mehr die große musikalische Bandbreite der Schule. Kurzszenen aus der „Sprache als Musik“ gaben einen kleinen Einblick in die Theaterarbeit. Turbulent und akrobatisch ging es beim Sportbeitrag „Parkour“ zu, der sich in einen Flashmob der Schüler zu Pharrell Williams Lied „Happy“ verwandelte.

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