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Eckernförder Bank : Erfolg in der Krise durch Solidität

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Vorstand der Eckernförder Bank präsentiert Mitgliedern auf der Vertreterversammlung positive Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres.

shz.de von
erstellt am 17.Jun.2015 | 06:22 Uhr

Eckernförde | Wie hat sich die Eckernförder Bank im vergangenen Geschäftsjahr entwickelt? Darüber informierte der Vorstand gestern Abend auf der jährlichen Vertreterversammlung.

„Wir sind insgesamt zufrieden mit dem Jahr 2014“, teilte Vorstandsmitglied Wilhelm Altermann-Schoer bei einem Pressetermin im Vorfeld mit. Zum 31. Dezember 2014 schloss die Bank mit einer Bilanzsumme von 334,4 Millionen Euro. Als Grund dafür gab der Vorstand die starke Nachfrage im Kundenkreditgeschäft an: Die Kundenkredite stiegen um fünf Prozent auf 257,4 Millionen Euro an. Unterm Strich hat die Eckernförder Bank damit einen Gewinn von 823  377 Euro in der Bilanz zu verzeichnen.

„Wir bewegen uns damit auf Planniveau“, bewertete Sönke Saß das Ergebnis. Der Gewinn werde traditionell zur Stärkung des Eigenkapitals verwendet, so Saß weiter. Zudem werden vier Prozent als Dividende an die Mitglieder ausgeschüttet.

Ab Anfang nächsten Jahres werden Frank Nissen und Sönke Saß zu zweit die Geschicke der Eckernförder Bank leiten, dann nämlich setzt sich der Dritte im Bunde, Wilhelm Altermann-Schoer, zur Ruhe. Seit dem Eintritt der beiden neuen Vorstandsmitglieder Sönke Saß und Frank Nissen Anfang Oktober letzten Jahres hat es eine erste Veränderung gegeben. „Der Standort Gettorf wurde in den Bereichen Immobilien, Firmen- und Finanzkunden deutlich aufgewertet“, so Saß. Damit wolle die Eckernförder Bank auch im Flächengebiet nah am Kunden sein. Gravierende Veränderungen wird es für die Kunden unter dem neuen Vorstandsduo jedoch nicht geben. „Wir wollen das Gute der Vergangenheit erhalten“, kündigte Sönke Saß an. „Natürlich werden auch Ecken gerade gemacht.“ Eine Revolution werde es aber nicht geben, ergänzte Frank Nissen.

Ein Thema, das die Bank sowohl im vergangenen als auch im laufenden Geschäftsjahr beschäftigte, ist der Milchpreisverfall. Mit den Preissenkungen ist der Druck auf die Landwirte deutlich gestiegen, so dass sie schon jetzt häufig am Existenzminimum kalkulieren müssen. Rund 27 Prozent des Kreditvolumens der Eckernförder Bank liegt in der Landwirtschaft. „Wir wissen, was wir an unseren Landwirten haben und werden sie auch weiterhin unterstützen“, stellte Saß in Aussicht.

Auch einen tieferen Ausblick in die Zukunft gewährte der Vorstand: „Das Niedrigzinsniveau wird uns weiterhin belasten“, prognostizierte Sönke Saß. Die Herausforderung der Zukunft sei es, damit klarzukommen. An dem Image der Eckernförder Bank, ein solides und konservatives Geldinstitut zu sein, wolle man auch künftig festhalten.

33  000 Euro spendete die Eckernförder Bank 2014 an Vereine und Verbände in der Region. Daneben konnte 2014 das Projekt „Aus der Region für die Region“ realisiert werden. Unter diesem Motto hat die Bank als Stifterin in Kooperation mit dem Amt Dänischer Wohld die Bürgerstiftung Dänischer Wohl gegründet, die sich für das lokale Gemeinwohl einsetzen will. Als ein Vorstandsmitglied vertritt Sönke Saß die Interessen der Bank in der Stiftung.

 

 

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