16 Einsätze : Ereignisreiches Jahr für Krusendorfs Brandschützer

Kann erst einmal aufatmen: Krusendorfs Wehrführer Rüdiger Berg,
Kann erst einmal aufatmen: Krusendorfs Wehrführer Rüdiger Berg,

Wehrführer Rüdiger Berg begrüßt neue Mitglieder in der Wehr / Verhältnis zur Politik deutlich verbessert

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06. März 2014, 12:39 Uhr

16 Mal rückten die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Krusendorf 2013 aus und blicken damit auf ein einsatzreiches Jahr zurück, stellte Wehrführer Rüdiger Berg auf der Jahresversammlung fest. Für alle am schwersten war die Brandbekämpfung im Juni in der Eckernförder Straße in Surendorf, als für einen Menschen jede Rettung zu spät kam, erinnerte Berg.

Mit der Alarmierung der Wehren zeigte er sich zufrieden. „Auf die Nachbarwehren ist Verlass“, sagte Berg und hob hervor, dass sich auch das Verhältnis zur Politik „enorm verbessert“ habe.

Bei den 33 Aktiven gibt es einen Wechsel: Kerstin Schmidt, seit Mai vergangenen Jahres einzige Frau in den Reihen der Wehr, verlässt aus beruflichen Gründen die Region und damit auch die Freiwillige Feuerwehr Krusendorf. „Sie wäre aber nicht Kerstin, wenn sie nicht für adäquaten Ersatz gesorgt hätte“, stellte Berg fest, der Montagabend ihre Nachfolgerin zum ersten Übungsabend begrüßen konnte. Auch Dirk Czwoydzinski scheidet wegen Umzugs aus der Wehr aus. Neu aufgenommen wurde Tom Kevin Witt. Befördert wurden von Rüdiger Berg: Jens Edert zum Feuerwehrmann, Thorben Berg und Michell-Pierre Sienkewitz zum Oberfeuerwehrmann, Martin Begier zum Hauptfeuerwehrmann, Thies Schröder zum Löschmeister und Meinhard Möller zum Oberlöschmeister. Dirk Kohberg wurde als stellvertretender Wehrführer im Amt bestätigt.

Im neuen Jahr stehen neben den Übungsabenden ein Besuch bei der Ortsgruppe Eckernförde des Technischen Hilfswerks an, wo die zur Verfügung stehende Geräte in Augenschein genommen werden. Außerdem hält die Wehr gemeinsam mit den Kollegen aus Surendorf, Sprenge-Birkenmoor und Noer die Atemschutzgruppe aufrecht, deren Mitglieder sich untereinander austauschen und fortbilden, um auf dem gleichen Ausbildungsstand zu sein und so bei Einsätzen besser miteinander agieren zu können. Die Wehren Dänischenhagen und Strande, die bisher ebenfalls in der Gruppe aktiv waren, hätten sich ausgeklinkt. Dennoch stünden noch etwa 45 Atemschutzgeräteträger in der Gruppe bereit, erklärte Berg.

Bei gesellschaftlichen Veranstaltungen in der Gemeinde werden sich die Brandbekämpfer auch in 2014 wieder einbringen. Außerdem sei an ihn herangetragen worden, einen Feuerwehrball auszurichten, teilte Berg mit. Bei den Kollegen der anderen Schwedenecker Ortswehren will er das Interesse abfragen, so einen Abend gemeinsam zu organisieren.

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