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Neuer Eckernförde-Krimi : Erbschleicherei in Eckernförde

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Autorin Anneli Diercks stellt ihren neuen Eckernförde-Krimi vor. Den Leser erwarten frischer Humor und örtliche Gegebenheiten mit Wiedererkennungswert.

Eckernförde | Der Urlaubskoffer ist gepackt und es fehlt noch die passende, kurzweilige Lektüre? Kein Problem – sogar das geliebte Eckernförde könnte mit auf Reisen gehen und für amüsante Abwechslung in der Erholungspause sorgen. Die Autorin Anneli Dierks stellte am Freitagabend in der Siegfried-Werft einer sehr kleinen Schar an Interessenten in einer Lesung ihr neues Buch „Die Erbschleicherin“ vor. Mit ihrem in Eckernförde angesiedelten Ostsee-Krimi regt sie die Fantasie an und jeder, der Eckernförde kennt, wird Institutionen und Gebäude, verschiedene Geschäfte und sogar Personen (natürlich ohne deren namentliche Nennung/d.R.) wiedererkennen.

Dierks, gebürtige Hamburgerin und in Hamburg wohnhaft, hat viele Monate in Eckernförde gelebt und in der Gastronomie gearbeitet. Die studierte Literaturwissenschaftlerin kennt also die kleine Stadt an der Ostsee zur Genüge, um auch Nicht-Eckernfördern Wissenswertes über die Geschichte des Ostseebades zu vermitteln. Die Handlung des mit frischem Humor geschriebenen Krimis kommt in den besten Familien vor und beinhaltet alles, was die Menschen heutzutage bewegt. Dierks sagte selbst dazu: „Einige Familiengeschichten aus den Hamburger Elbvororten lieferten ausreichende Inspirationen für den beschriebenen Familienzwist um das Erbe der reichen Tante, die fiesen Anwälte, Geld, Liebe, Kinder und schließlich auch die Schicksalsschläge wie Alzheimer und Demenz – all das habe ich in meinem ersten Krimi verarbeitet.“ Und das ist ihr gelungen, wenn ein Krimi ohne grauenhafte Enthüllungen oder bittere Brutalität erwartet wird.

Erschienen ist der Kurzkrimi im Friedrich Wittig Verlag, der sich sonst der Veröffentlichung von Bibeln sowie Kirchen- und Gesangsbüchern widmet, aber auch eine Sparte „Ostsee-Krimis“ unterhält. Der Auftrag für einen neuen Krimi ging an Anneli Dierks, die vor ihrer Eckernförder Zeit als freie Journalistin arbeitete und vorrangig neben Sach- und Lehrbüchern auch eine Reihe Reiseberichte veröffentlichte. Ursprünglich hatte Dierks geplant, die Handlung in Hamburg spielen zu lassen. Der Verlag jedoch legte unbedingten Wert darauf, dass der Krimi in Eckernförde handeln sollte. Und so entstanden in der Lesung vor dem geistigen Auge des Zuhörers die Kirchen St. Nicolai und Borby, die Geschäfte und Lokale in der Frau-Clara- und der Kieler Straße, der Rundsilo und die Bonbonkocherei. In der Geschichte kommen zwei Frauen gleichzeitig zu Tode, und nun liegt es im Interesse von zwei recherchierenden Ermittlerinnen, die Tragödie aufzuklären. Und wie es bei Büchern heutzutage häufig vorkommt, bleibt das Ende insoweit offen, dass sich eine Fortsetzung von alleine ergibt. An dieser arbeitet Anneli Dierks derzeit. Zu erwarten ist der nächste Teil dann im nächsten Jahr.


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