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2. Handball-Bundesliga : Enttäuschendes Spiegelbild der bisherigen Saison

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Handballer des TSV Altenholz bleiben in der 2. Bundesliga auf fremdem Parkett weiter ohne Punktgewinn. Beim Tabellennachbarn SG Leutershausen unterlag die Mannschaft von Klaus-Dieter Petersen mit 31:35 (16:19) und kassierte damit die elfte Auswärtsniederlage im elften Spiel. „Das war eine gute Mannschaftsleistung“, sagt Petersen dennoch. „Trotzdem haben wir es wieder nicht geschafft, die Konzentration über die gesamten 60 Minuten hoch zu halten. Als wir zum Schluss offensiv agieren mussten, haben wir schnelle Gegentore bekommen.“ Wie in vielen Partien zuvor kämpften sich die Altenholzer in der zweiten Halbzeit nach großem Rückstand heran, wurden dann aber in der Schlussphase bei schwindenden Kräften gnadenlos ausgekontert. Treffsicherste „Wölfe“ in Süddeutschland waren Sebastian Firnhaber mit sechs und Bevan Calvert mit fünf Toren.

Wieder einmal stand für die Altenholzer eine Tour durch Deutschland an. Diesmal ging es zum Deutschen Meister von 1968 nach Leutershausen. Im Duell der beiden Abstiegskandidaten erwischten die Mittelfranken den besseren Start, führten schnell mit 6:2 und zwangen Petersen zur ersten Auszeit (5.). Doch auch im Anschluss spielten fast nur die „Roten Teufel“ aus Leutershausen. Das schnelle Spiel der Gäste wurde von der SG geschickt unterbunden, und die Mannschaft von Marc Nagel zog auf 14:8 (15.) davon. Erst nach einer Viertelstunde nutzten die „Wölfe“ die Lücken in der SG-Deckung besser und kamen bis zur Pause auf 16:19 heran.

Im zweiten Durchgang waren die Altenholzer im Spiel, kamen aber trotz erbitterter Gegenwehr nicht dichter als bis auf zwei Tore heran (19:21; 35.). Beim 28:24 zwölf Minuten vor dem Ende waren die Gastgeber wieder auf vier Treffer davongezogen. Wie so häufig in der bisherigen Saison gaben sich die „Wölfe“ aber noch nicht geschlagen. Mit großem Herz kämpften sich die Norddeutschen heran, wehrten drei Siebenmeter ab und standen nach Toren von Christian Drecke und Malte Voigt (2) vor der Wende (28:27; 54.).

SG-Coach Nagel reagierte und schwor seine Spieler in der Auszeit auf mehr Gegenwehr ein. Diese nahmen sich die Ansprache zu Herzen und setzten die Anweisungen direkt mit einer 4:0-Serie um (32:27; 58.). Leutershausen profitierte außerdem von unnötigen technischen Fehlern der Gäste, denen, wie in den Spielen davor, zum Ende die Kraft ausging. Damit war die Entscheidung zugunsten der Süddeutschen gefallen. Den Schlusspunkt setzte TSVA-Rechtsaußen Jannick Boldt mit der Schlusssirene zum 35:31 aus Sicht der SG.

SG Leutershausen: Koch, Ullrich – Frietsch (5 Tore), Wilde, Räpple, Forstbauer (3), Ruß (8/2), Prestel (2), Volk (4), Durak (4/1), Geppert (4), Conrad, Dippe (1), Schulz (4).
TSV Altenholz: Hossner, Weber – Lipp (4), Calvert (5/3), Drecke (3), Opderbeck, Boldt (2), Köpke (4), Wegner (2), Ranke (2), Firnhaber (6), Voigt (3), Röder.
SR: Dauben/Rohmer (Köln).
Zeitstrafen: 6:5. – 7-Meter: 3:3.
Zuschauer: 600.


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erstellt am 24.Feb.2014 | 06:00 Uhr

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