Aktion des Round Table : Enten-Jagd für den guten Zweck

Herren über 2000 Gummi-Enten: Martin Paasch, Florian Schattat und Round Table-Präsident Andreas Nachtigal (v.l.)
Herren über 2000 Gummi-Enten: Martin Paasch, Florian Schattat und Round Table-Präsident Andreas Nachtigal (v.l.)

Am 12. Juli veranstaltet der Round Table 80 das erste Eckernförder Entenrennen. Wer sich für fünf Euro eine Rennlizenz sichert, kann mit “seiner“ Ente mitfiebern. Der Erlös ist für die Hospizinitiative bestimmt.

shz.de von
27. Mai 2015, 06:05 Uhr

Eckernförde | Mit insgesamt 2000 gelben Quietsche-Enten will der Round Table 80 zukünftig Gutes tun. Denn am 12. Juli sollen die kleinen Badewannen-Tierchen aus Gummi im Rahmen des Ersten Eckernförder Entenrennens an den Start gehen und Gelder zugunsten der Hospizinitiative Eckernförde einbringen.

Die Idee dazu sei vor etwa einem halben Jahr bei einem Treffen des Clubs entstanden, erklärt Andreas Nachtigal, amtierender Präsident des Round Table 80. „Das Konzept des Entenrennens ist ja nicht neu. Der Round Table Neumünster beispielsweise veranstaltet das Rennen jedes Jahr sehr erfolgreich mit 5000 Enten.“ Kurzerhand stellten Andreas Nachtigal und seine Kollegen Martin Paasch und Florian Schattat ihre Idee Stefan Borgmann von der Touristik Eckernförde vor. Dieser habe ihnen den Vorschlag unterbreitet, den karitativen Entensprint im Rahmen der Eckernförder Sprottentage zu veranstalten. „Das war eine große Hilfe für uns. Als Bestandteil der Sprottentage müssen wir uns keine Gedanken um ein aufwändiges und kostspieliges Rahmenprogramm machen“, ist Nachtigal erleichtert. Leihweise zur Verfügung gestellt wurden dem Eckernförder Round Table die 2000 Gummi-Enten zudem vom Round Table Tübingen.

Das Konzept des Entenrennens: Für 5 Euro erwirbt man eine Rennlizenz für eine Ente. Der Erlös kommt der Hospizinitiative Eckernförde zugute. Jede der Enten hat eine eigene Nummer. Am Tag des Rennens werden die 2000 Gummitiere um 11.30 Uhr im Binnenhafen zwischen Luzifer und Siegfried-Werft – in einer eigens von der Feuerwehr Eckernförde eingerichteten Rennbahn – zu Wasser gelassen. Mit dem Wasserwerfer befördern die Feuerwehrmänner die Renn-Enten daraufhin ins Ziel an der Holzklappbrücke. Welche und wie viele Prämien am Ende warten, kann Andreas Nachtigal noch nicht sagen, denn jetzt müsse man sich erst einmal darauf fokussieren, in den nächsten Wochen Sponsoren für die Benefiz-Aktion zu akquirieren. „Immerhin wollen wir so viel Reinerlös wie möglich für die Hospizinitiative erspielen.“ Ob viel oder wenig, Sach- oder Geldspende – die Männer des Service-Clubs Round Table hoffen auf eine rege Beteiligung unter den Eckernfördern. „Je mehr, desto interessanter. Die Spenden dienen am Ende schließlich als Gewinne des Entensprints. Je nach Staffelung könnte das ein Eisgutschein, vielleicht aber auch mehr sein“, erklärt Florian Schattat, „Wir möchten den Menschen ja auch was bieten.“

Wer das Entenrennen unterstützen möchte, kann unter www.rt80.de Kontakt zum Organisationsteam um Andreas Nachtigall aufnehmen oder gleich eine Enten-Rennlizenz erwerben.


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