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Eckernförder Zeitung

17. Oktober 2017 | 06:52 Uhr

Bildung : Englisch lernen auf der Ostsee

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Kinderverbessern bei den Elsa-Reisen von Burkhard Blatt spielerisch ihre Sprachkenntnisse. Zwei Mal im Jahr findet ein Wassersportcamp in Surendorf statt.

shz.de von
erstellt am 04.Aug.2017 | 07:26 Uhr

„Wer eine tolle Erfahrung mit dem Englischen verbindet, lernt die Sprache schneller und lieber“, erzählt Burkhard Blatt, Anbieter der Elsa („English Learning Sailing Adventure“)-Sprachreisen. Derzeit führt der pensionierte Sport- und Erdkundelehrer in Kooperation mit dem Nordwind Wassersportcenter in Surendorf ein Wassersportcamp für Kinder ab elf Jahren durch. Das Ziel: Die Kinder sollen spielerisch ihre Englisch-Kenntnisse verbessern und lernen dabei auch noch Surfen oder das Steuern eines Katamarans. „Das ist extrem cool, ich würde es jedem empfehlen“, meint der elfjährige Hannes Jacklofsky aus Neuss (Nordrhein-Westfalen).

Er ist in Surendorf einer von 30 Teilnehmern, mehr geht nicht. „Für Kinder gibt es hier tolle Beschäftigungen“, erklärt Burkhard Blatt. Seit 2010 bietet der Eckernförder diverse Elsa-Veranstaltungen an, damals fing alles mit einer Segelreise an. „Englisch gegen Koje“, erinnert sich Blatt an einen Deal mit seinen Lehrer-Kollegen. Das Wassersportcamp bietet der 63-Jährige seit 2014 an, jeweils zwei Mal im Jahr in den Sommerferien. Dort verbinden die Kinder ihre Freizeit mit Englisch lernen, Surfen und Katamaran fahren. „Bei den Mahlzeiten ist Englisch ein Muss“, nennt Mathis Arnhold (11) aus Witten (Nordrhein-Westfalen) ein Beispiel. „Außerdem machen wir morgens und abends Englisch-Spiele und haben zwei Stunden am Tag Unterricht“, fügt Joe Ludwig (14) aus Barmstedt in der Nähe von Hamburg hinzu.

Alle drei sind echte Wasserratten und haben sich bei der Wahl, was sie lernen wollen, für den Katamaran entschieden. „Da gibt es mehr Action, weil man schneller unterwegs ist“, findet Hannes. Er schätzt zudem die größere Bewegungsfreiheit gegenüber dem Surfbrett. Katamaran fahren sei zwar schwer, „aber wenn man es erst verstanden hat, ist es recht simpel.“ Ganz so leicht ist es dann doch nicht, mein Mathis. „Man muss schon einiges beachten.“ Auch wenn die Kinder nicht auf dem Wasser sind oder Unterricht haben, ist Langeweile ausgeschlossen: Fußball, Volleyball, Stand Up Paddling, Musik- und Grillabende, Rätselspiele – das Spektrum der Beschäftigungsmöglichkeiten ist weit.

Beaufsichtigt werden die Kinder von vier Teamern. „Das sind Studenten oder Referendare“, sagt Burkhard Blatt. Zu ihnen gehören in diesem Jahr Maike Keller (22) und Christoph Jäger (27), die in Kiel bzw. Flensburg Englisch studieren. „Dieses Mal haben wir eine echt entspannte Gruppe, die Kinder sind abends kaputt“, erzählen die beiden. Nur ab und an müsse ein Streit geschlichtet werden. „An sich ist das hier auch für uns Urlaub“, lacht Jäger. Diesen „Urlaub“ haben er und Maike Keller im Vorjahr genutzt, um gemeinsam mit den Kindern selbst surfen zu lernen.

Neben dem Wassersportcamp, das auch nächstes Jahr wieder zwei Mal in Surendorf stattfindet (22. bis 29. Juli und 29. Juli bis 5. August), veranstaltet Burkhard Blatt mehrere Großseglerreisen und erweitert sein Elsa-Portfolio 2018 zudem mit zwei Reitcamps für Kinder, Jugendliche und Familien auf Gut Ludwigsburg. Diese finden an den gleichen Daten wie die Wassersportcamps statt.

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