zur Navigation springen

Triathlon : EMTV-Sextett wagt sich an die Langdistanz

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In Glücksburg stellen sich rund 1500 Athleten der Herausforderung einer Triathlon-Langdistanz aus 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen. Darunter auch einige Akteure aus dem Altkreis.

Glücksburg | Nur eine Woche nach dem Ostseetriathlon in Eckernförde spielt das Meer vor unserer Haustür erneut als Namensgeber und Austragungsstätte für die erste Disziplin eine wichtige Rolle bei einem Triathlon. In Glücksburg wird am Sonntag der OstseeMan-Triathlon gestartet. Bei Schleswig-Holsteins spektakulärstem Ausdauer-Dreikampf sind allerdings deutlich andere Distanzen und Dimensionen angesagt als bei Eckernfördes Triathlon-Happening. Insgesamt rund 1500 Ausdauerathleten werden sich in Glücksburg der legendenreichen Herausforderung einer Triathlon-Langdistanz aus 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen stellen.

Wenn morgens um 7 Uhr am Kurstrand der Startschuss fällt, werden auch acht angehende „Eisenmänner“ aus dem Altkreis Eckernförde in die Flensburger Förde springen und sich der Herausforderung stellen. Mit sechs Einzelstartern stellt der EMTV gemeinsam mit den TriAs Flensburg so viele Triathleten wie kein anderer Klub aus dem nördlichsten Bundesland.

Das EMTV-Sextett hat sich seit Jahresbeginn akribisch auf das große Rennen vorbereitet. „Wir haben in den letzten Monaten so oft wie möglich gemeinsam trainiert und uns gegenseitig motiviert. Obwohl es jeder am Sonntag allein schaffen muss, herrscht bei uns ein toller Mannschaftsgeist“, berichtet René Kirschke. Zusammen mit Nicola Werner Rinkens, Andreas Niebergall, Martin Müller, Jens Friedrich und Merten Radeleff freut er sich auf die Herausforderung in Glücksburg, die als Deutschlands einziger Langdistanz-Wettkampf mit Schwimmstrecke im offenen Meer bundesweite Beachtung genießt. Das Meereswasser ist in diesem Jahr ein besonderer Faktor: „Trotz Neoprenanzug kühlt man bei der Distanz ganz schön aus. Das bedeutet auch einen Energieverlust, der sich vielleicht erst später bemerkbar macht“, sagt Kirschke.

Während Andreas Niebergall und Martin Müller vor ihrem Langdistanz-Debüt stehen, können die vier anderen schon auf Erfahrungen früherer Jahre bauen. Besonders viel trauen die EMTV-Athleten ihrem Teamkameraden Nicola Werner Rinkens zu. Vor zwei Jahren hatte der 43-jährige den OstseeMan in 9:29,37 Stunden als Zwölfter der Gesamtwertung und bester Schleswig-Holsteiner beendet. „In der Form von diesem Jahr kann er wieder weit nach vorne kommen“, spricht Kirschke seinen Geheimtipp an. Aber auch Kirschke selbst darf einiges zugetraut werden, auch wenn er sich selbst bedeckt hält. „Ich gehe entspannt rein und gucke, wie es wird“, sagt der 42-jährige. Neben dem EMTV-Team gehen mit Danny Bender aus Goosefeld und dem Gettorfer Volker Pusch zwei weitere Athleten aus dem Altkreis am Sonntag ins Rennen. Im Staffelwettbewerb mischen zudem noch sieben Trios aus Eckernförde und Umgebung mit, die sich die Strecke teilen.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen