Neujahrsbaby in der Imland-Klinik : Emily kam um 17.26 Uhr zur Welt

Das Neujahrsbaby 2018 heißt Emily Thoms. Zufrieden liegt die Kleine in den Armen ihrer Eltern, Alena Thoms und Florian Petersen. Hebamme Susanne Magnussen-Stolle hat die junge Mutter bei der Entbindung betreut.
1 von 2
Das Neujahrsbaby 2018 heißt Emily Thoms. Zufrieden liegt die Kleine in den Armen ihrer Eltern, Alena Thoms und Florian Petersen. Hebamme Susanne Magnussen-Stolle hat die junge Mutter bei der Entbindung betreut.

Die Geburtstation der Imland-Klinik verzeichnet einen Geburtenrückgang. 586 Babys kamen 2017 in Eckernförde zur Welt, 2016 waren es 833 Kinder.

shz.de von
03. Januar 2018, 06:57 Uhr

Das Neujahrsbaby 2018 der Geburtsstation der Imland-Klinik Eckernförde heißt Emily Thoms und kommt aus Loose. 4020 Gramm wiegt die Kleine, ist 53 Zentimeter groß und erblickte um 17.26 Uhr das Licht der Welt. Für die Eltern Alena Thoms und Florian Petersen bedeutete die Geburt nahezu eine Punktlandung, da der Stichtag der 2. Januar war.

Silvester haben Alena Thoms (25) und Florian Petersen (25) aus Loose noch ganz in Ruhe bei einer Cousine gefeiert. „Und Neujahr haben wir erst einmal ausgeschlafen“, berichtet Alena Thoms. Erstes Anzeichen einer baldigen Geburt war ein Unwohlsein. „Da habe ich dann sofort Susanne geschrieben“, sagt die ausgebildete Restaurantfachfrau. Seit Beginn der Schwangerschaft hat Susanne Magnusson-Stolle, Beleghebamme an der Imland-Klinik, die 25-Jährige begleitet. „Für mich war eine feste Hebamme ganz wichtig“, bekräftigt die Erstgebärende, so habe sich in den vergangenen Monaten eine vertrauensvolle Atmosphäre entwickeln können. Für die Looserin war von Anfang klar, in Eckernförde ihr Kind zur Welt zur bringen. Eine Rufbereitschaft der Hebamme über die Feiertage habe für ein Gefühl der Sicherheit gesorgt.

So sei die gemeinsame Entscheidung, das Baby per Wassergeburt zu gebären, spontan während des Entspannungsbads gekommen. „In dem 37 Grad warmen Wasser können die Frauen besser entspannen und die Wehen besser veratmen“, erklärt Magnusson-Stolle. Die Hebamme hat ein Händchen für Neujahrsbabys – bereits 2017 hat sie den ersten neuen Erdenbürger des Jahres in der Klinik entbunden, ebenfalls als Wassergeburt. Seit fast 30 Jahren ist Magnusson-Stolle (53) als Hebamme tätig.

Für den frisch gebackenen Vater Florian Petersen stand von vornherein fest, dass er seiner Lebensgefährtin bei der Geburt beistehen wollte. „Das gehört einfach dazu“, sagt der 25-Jährige voller Stolz.

Die 1:1 Betreuung (eine Hebamme ist für eine Schwangere zuständig) schätzt auch Lucie Lohse. Die 23-Jährige aus Stoltebüll in Angeln hat das zweite Neujahrsbaby geboren. Um 22.15 Uhr hat sie in Begleitung ihres Lebensgefährten Michael Fischer (44) die Tochter Leni (3520 Gramm schwer, 50 Zentimeter groß) zur Welt gebracht. Betreut wurde sie von der Hebamme Dorith Jacobi. Die Geburtsstation in Eckernförde sei ihr von anderen Frauen empfohlen worden, so die Agrarwissenschaftlerin. Zu recht, so Lucie Lohse. „Ich würd’s immer wieder machen“, sagt die junge Mutter. „Der persönliche Kontakt zur Hebamme ist wichtig. Nur Fremde um einen herum geht in so einer Situation nicht.“ Die kleine Familie scheint sich in der Geburtsstation wohlzufühlen. Baby Leni liegt ganz ruhig auf Papa Michaels Bauch und genießt seine Nähe, während Mama Lucie sich von der 18-stündigen Geburt ausruhen kann.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen