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Die Linke : Einwohnerversammlung mit fünf Schwerpunkten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 28.Jul.2017 | 06:04 Uhr

Eckernförde | >Rainer Beuthel, Die Linke: „Die Problematik der weiteren Entwicklung des Exers ist kompliziert und hängt – ähnlich wie die Kinofrage –, mit anderen Bereichen der Stadtentwicklung zusammen, die man jeweils nicht isoliert betrachten darf: Parkplatzfrage, Bahnhofsgelände, Touristik, wirtschaftliche Entwicklung insgesamt und andere“, erklärte Fraktionsvorsitzender Rainer Beuthel auf Anfrage unserer Zeitung zur künftigen Exer-Nutzung und touristischen Entwicklung Eckernfördes. 2015 hatte Die Linke gegen eine Vermarktung des Exers als Hotelstandort votiert, vermerkt im Protokoll der Ratsversammlung vom 5. November 2015 mit inhaltlicher Begründung. In der Ratsversammlung am 10. Juli 2017 hat sich die Fraktion in dieser Frage enthalten. „Grundsätzlich betrachten wir einen Hotelneubau auf dem Exer kritisch“, so Beuthel.

„Auch für die Position der Bürgerinitiative ’Bauen in Eckernförde’ haben wir Verständnis und teilen das Verlangen nach frühzeitiger Bürgerbeteiligung.“ Dass die Rahmenplanung vor rund zehn Jahren bereits einmal öffentlich debattiert wurde, sei kein hinreichender Grund, um die Diskussion um den Exer nicht neu zu eröffnen, „denn mittlerweile hat sich das Bewusstsein vieler Bürgerinnen und Bürger für die Stadtentwicklung geschärft. Das begrüßen wir.“

Vor weiteren politischen Beschlüssen sollte nach Auffassung Beuthels bald eine Einwohnerversammlung stattfinden, auf der folgende Fragen debattiert werden:

>Wie viel Tourismus verträgt Eckernförde? Wo liegen die Grenzen?

>Welche neuen touristischen Angebote sind – unabhängig von der Frage der Unterkünfte – sinnvoll? (z.B. Indoorhalle für Spiel und Sport bei Regenwetter etc.)?

>Soll der Exer überhaupt umgestaltet werden, wenn ja: wie?

>Sind Hotelneubauten an anderer Stelle möglich und sinnvoll (z.B. auf der „Panzerplatte“)?

>Gibt es neue Erkenntnisse in Bezug auf die Stadthallensanierung, die ein Überdenken der bisherigen politischen Beschlusslage erfordern?

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