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UNERWARTETES HOCHWASSER : Einsatzkräfte retten Strandkörbe

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Mitarbeiter der Touristik und der Feuerwehr retteten am Mittwochabend rund 700 Strandkörbe vor dem Wasser der Ostsee. Am Donnerstag standen diese bereits wieder zum größten Teil an alter Stelle.

shz.de von
erstellt am 30.Jun.2017 | 04:33 Uhr

Eckernförde | Unerwartetes Hochwasser sorgte am Mittwochabend am Hauptstrand für einen Großeinsatz der Einsatzkräfte. Rund 700 Strandkörbe mussten zwischen 20 und 22 Uhr vor den Fluten der Ostsee gerettet werden. „Das Hochwasser in dieser Form hatten wir nicht erwartet“, sagt Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Touristik  &   Marketing GmbH (ETMG). Es habe in der Beziehung keine Voraussagen gegeben. Ein scharfer Ostwind mit einer Windstärke von 28 bis 30 Stundenkilometer habe dafür gesorgt, dass die Wellen auf den Strand schwappten. „Der Strand lief voll wie eine Badewanne“, erklärt Hans-Peter Möller, Veranstaltungsleiter der ETMG. Betroffen gewesen sei die gesamte Länge des Hauptstrandes vom Ostsee Info-Center bis zum Hundestrand. Mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr Eckernförde brachten die Mitarbeiter der ETMG knapp 700 Strandkörbe in höheren Lagen in Sicherheit. „Wir haben sie vor der Faschine abgestellt“, so Möller. Es handelte sich sowohl um Strandkörbe der ETMG als auch um private.

Rund 50 Feuerwehrmänner waren am Strand im Einsatz. Erschwert wurde die Bergung durch den Umstand, dass einige Strandkörbe aneinandergekettet waren. „Auf meine Anweisung mussten die Feuerwehr die Ketten durchsägen, sonst hätten wir die Strandkörbe nicht bewegen können“, so Möller. Zwar waren alle Helfer durch den Starkregen bis auf die Haut durchnässt, aber jeder Strandkorb wurde gerettet. „Mein Riesendank gilt der Feuerwehr Eckernförde“, so Borgmann, „ohne ihre Hilfe hätten wir das nicht schaffen können.“ Gestern Morgen war von dem Hochwasser nichts mehr zu sehen. Der Strand wurde von dem angeschwemmten Seegras gereinigt, und die Strandkörbe wurden wieder zurück auf den Strand gebracht.

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