zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

21. Oktober 2017 | 23:50 Uhr

Einsatz für die Schule vor Ort

vom

Wechsel an der Spitze des Schulverbands Groß Wittensee/Holtsee / Jens Peter Frank löst Ulfert Geertz ab

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Gross Wittensee | Jens-Peter Frank (SPD) ist der neue Schulverbandsvorsteher des Schulverbands Groß Wittensee / Holtsee. Auf der konstituierenden Sitzung am Dienstagabend wurde der Holtseer Bürgermeister einstimmig gewählt. Seine Stellvertreter sind Groß Wittensees Gemeindechef Jochen Arp (CDU) und Christoph Hannemann aus Holtsee (CDU).

Frank tritt die Nachfolge von Ulfert Geertz an, der seit Gründung des Schulverbands im Jahr 2009 Vorsteher war. "Für die faire und kollegiale Zusammenarbeit möchte ich mich bei dir und der Gemeinde Holtsee bedanken", sagte Arp. Den Schulverband zu gründen, sei die richtige Entscheidung gewesen, resümierte Geertz. In beiden Gemeindevertretungen sei man sich schnell einig geworden, um die Schulstandorte zu erhalten. Die Grundschule in Groß Wittensee hatte knapp 50 Schüler - zu wenig. Denn nach der Mindestgrößenverordnung des Landes müssen Grundschulen mindestens 80 Schüler haben. Holtsee hatte zu dieser Zeit zwar noch über 100 Schüler, aber auch hier war ein Abwärtstrend zu erwarten. Jetzt, vier Jahre nach der Gründung des Schulverbands, hat die Schule am See mit ihren beiden Standorten in Groß Wittensee und Holtsee 120 Schüler.

Ulfert Geertz scheidet aus dem Schulverband aus. Ebenfalls in der neuen Legislaturperiode nicht mehr dabei sind Thomas Jeworrek (SPD), Jörg Köhler (CDU) und Karl-Heinz Rüter (SPD). Neue Mitglieder sind Jens-Peter Frank, Nico Glück (Groß Wittensee, SPD), Heike Lehmann-Fiß (Holtsee) und Gesche Clasen (Haby, SPD).

"Mein Bestreben ist, den Schulstandort zu erhalten mit allem was dazugehört", sagte Frank. Gerade für junge Familien sei es wichtig, dass es eine Grundschule im Ort gebe, wenn sie sich dafür entschieden, in einen Ort zu ziehen.

In der Sitzung hatten die Schulverbandsmitglieder auch gleich über einen Abschluss einer Vereinbarung über die Trägerschaft der Betreuten Grundschulen in Groß Wittensee und Holtsee zu beraten. Um eine Förderung für das Schuljahr 2013/2014 zu bekommen, darf es nur einen Träger pro Schule und Betreuungsangebot geben. Bisher waren die Gemeinden Holtsee und Groß Wittensee Träger ihrer jeweiligen Betreuten Grundschulen. Die Schulverbandsmitglieder stimmten einstimmig dafür, die Trägerschaft auf den Schulverband zu übertragen. Es wird mit einer Förderung in Höhe von 3306 Euro gerechnet. Die Gemeindevertretungen beider Dörfer müssen der Vereinbarung noch zustimmen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen