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Einsatz für andere – Stadt verleiht 14 neue Ehrennadeln

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Ehrenamtliches Engagement auf allen Ebenen – Eckernförde dankt 14 Bürgern für ihre freiwilligen Leistungen

von
erstellt am 03.Apr.2014 | 11:38 Uhr

14 Eckernförder sind gestern Abend im Rathaus für ihr ehrenamtliches Engagement mit der Ehrennadel der Stadt ausgezeichnet worden. Bürgervorsteherin Karin Himstedt und Bürgermeister Jörg Sibbel nahmen die Ehrung vor. Ausgezeichnet wurden (in alphabetischer Reihenfolge): Traute Brunstein (Heimatgemeinschaft), Jens-Uwe Buse (DRK), Uwe Havenstein (Bürgerschützengilde), Rosemarie Heinze (DRK), Bernhard Klein (Borbyer Gilde), Horst Klingelhöller (VfR), Ursula Maak (Heimatgemeinschaft), Manfred Matthiesen (Eckernförde Classcis), Jörg Meyer (Borbyer Gilde), Renate Petersen (SSF, SSW), Bernd Rackow (Bürgerschützengilde), Gudrun Vanselow (Siedlergemeinschaft), Christa Wetzel (Plattdüütsch Gill), Horst Zobott (Angelsportverein).

Der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, um auf die dynamische Entwicklung in Eckernförde hinzuweisen. Er riss zahlreiche Themen von der touristischen und wirtschaftlichen Entwicklung bis hin zu den großen Projekten Nooröffnung und Bahnhof an, die Eckernförde große Chancen eröffneten. Im Fokus stand auch die angespannte Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt mit steigenden Preisen aufgrund der starken Nachfrage, die Eckernförde wegen der attraktiven maritimen Lage auch als Wohnsitz für zahlungskräftige Ruheständler erfährt. Steigende Mieten und steigende Preise für Wohneigentum bezeichnete Sibbel als „Schattenseite“ der dynamischen Entwicklung. Gerade für junge Familien sei es schwer, Wohnraum zu finden. „Unsere Stadt benötigt aber bezahlbaren Wohnraum für alle Generationen und für alle Einkommen. Eckernförde ist eine offene Stadt und dies muss auch so bleiben“, erklärte Sibbel. Die Vergabe von Erbbaurechten für das künftige Wohngebiet Domsland II, neue Wohnungen im Bereich Nooröffnung sowie ein verpflichtender Anteil öffentlich geförderter Wohnungen bei größeren Bauvorhaben zielten in diese Richtung. Zudem baut Sibbel auf das Gemeinnützige Wohnungsunternehmen, dessen 2200 Wohnungen das Gros bezahlbarer Wohnungen für alle Bevölkerungsschichten vorhalte.

Wichtig sei es zudem, der Abwanderung junger Menschen zu begegnen, die Eckernförde nach der Schulzeit verlassen. Das gehe nur, wenn Ausbildungs- und Arbeitsplätze angeboten werden. Die Wirtschaftsförderung müsse daher „ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit in den nächsten Jahren sein.“ Unternehmen müssten von den Vorzügen und dem Potenzial Eckernfördes als „Stadt für alle Generationen“ überzeugt werden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei „kein Wunsch, sondern Notwendigkeit“. Man werde deshalb weiter in den Ausbau der Krippen- und Kindergartenplätze investieren. Unverzichtbar für die hohe Lebensqualität in Eckernförde sei auch der Einsatz vieler Bürger für das Gemeinwohl, ihr Idealismus und selbstloses Wirken, so Sibbel.

Bürgervorsteherin Karin Himstedt würdigte den persönlichen, freiwilligen Einsatz der Ehrennadelträger für Kinder und Jugendlichen, kranke und alte Menschen, Kultur, Sport und Politik, Vereine und Organisationen. „Bürgerschaftliches Engagement ist ein unentbehrlicher Pfeiler unserer Gesellschaft“. Es stärke das Zusammengehörigkeitsgefühl und bereichere ehrenamtlich tätige Menschen. Himstedt erinnerte an die Leistungen aller bisherigen 122 Träger der Ehrennadel – „ein ABC selbstlosen Handelns, Eckernförde ist ohne seine freiwillig Tätigen gar nicht vorstellbar.“ Nicht vergessen dürfe man auch jene, die im Wege der Nachbarschaftshilfe und der zwischenmenschlichen Beziehungen vorbildlich wirkten. „Gerade diese Aktivitäten sind für hilfsbedürftige Menschen von unschätzbarem Wert.“



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