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WAHLEN BEI DEN SIEDLERN : „Eine starke Gemeinschaft“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Verband Wohneigentum Siedlerbund Schleswig-Holstein hilft Mitgliedern in Fragen des Rechtschutzes. Werner Pötzsch wurde auf der Jahresvesammlung am Sonntag als 2. Vorsitzender bestätigt.

Einst war es die gegenseitige Hilfe beim Bau von Eigenheimen, die dem damaligen Siedlerbund, heute eher bekannt unter dem Namen „Verband Wohneigentum Siedlerbund Schleswig-Holstein“, seine Mitglieder zulaufen ließ. Inzwischen liegt der Schwerpunkt des Verbandes eher bei der Interessenvertretung seiner Mitglieder, wenn es um Straßenausbaubeiträge oder bezahlbarem Wohnraum geht. „Natürlich ist auch in Eckernförder der Verband immer noch eine starke Gemeinschaft“, betonte Bürgervorsteherin Karin Himstedt bei der Jahreshauptversammlung der Eckernförder Ortsgruppe und machte deutlich, dass Wohnen im eigenen Heim ein wesentliches Stück Freiheit und dabei gute Nachbarschaft ein hohes Gut bedeute.

Rund 162 Mitglieder zählte die Ortsgruppe Eckernförde noch im vergangenen Jahr, jedoch altersbedingt mit sinkenden Zahlen. Neue Mitglieder für den Verband zu begeistern, ist hingegen schwierig, auch wenn im monatlichen Mitgliedsbeitrag von 3,50 Euro kostenlose Rechtsberatung in Grundbesitzerfragen sowie für die Zielgruppe eine Haftpflichtversicherung enthalten ist.

Zahlreiche Aktivitäten führte Vorsitzende Waltraud Tietze in ihrem Bericht an, so blicken die Eckernförder auf eine 20-jährige Partnerschaft mit der Siedlergemeinschaft Berlin-Schmöckwitz zurück, die in einer kleinen Feierstunde im Eckernförder Ratssaal beurkundet wurde. Die beiden damaligen Gründer Adolf Restau (Eckernförde) und Christian Drzewieki (Berlin-Schmöckwitz) wurden dabei vom Berliner Landesverband mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Der Vorgartenwettbewerb, eine Busfahrt in die Lüneburger Heide und das Erntefest waren weitere Veranstaltungen, auch beim „Rendsburger Herbst“ zeigten Waltraud Tietze und Gudrun Vanselow am Siedlerstand Flagge.

Nur kurz war der Kassenbericht von Jörg Mößner. Bedauerlich sei, dass der Mitgliedsbeitrag, seit 2004 stabil, aufgrund des defizitären Landesverbandes, auf monatlich 3,50 Euro angehoben werden musste. Dass davon lediglich 0,75 Euro für die eigene Siedlergemeinschaft übrigbleibt, wusste kaum einer der Anwesenden. Seit 25 Jahren im Amt, berichtete Gudrun Vanselow, Vorsitzende der Frauengruppe, von zahlreichen Aktivitäten aus ihrem Bereich, der unter anderem mit viel Handarbeitsfleiß eine Spende an die Tafel von 500 Euro ermöglichte (wir berichteten.)

Als 2. Vorsitzender wurde Werner Pötzsch wiedergewählt. Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Dora Hansen geehrt. Andrea Fries, Gisela und Manfred Luth, Kirsten Lassnig-Peters und Hans Christian Peters erhielten für 30 Jahre Mitgliedschaft die Urkunde und Anstecknadel.


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