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Eckernförder Zeitung

20. August 2017 | 18:09 Uhr

Eine Schul-Tradition wächst heran

vom

Der Austausch über Studienfächer und erste Erfahrungen in der Ausbildung stand im Mittelpunkt: 40 Schüler und Lehrer fanden sich am Sonnabend zum dritten Ehemaligentreffen der Abiturienten der Isarnho-Schule in Gettorf im Landhaus Hammerich in Osdorf ein.

Gettorf | Bernd Blume, Oberstufenleiter an der Isarnho-Schule, der das Treffen als Nachfolger des heute stellvertretenden Schulleiters Udo Runge organisiert hat, hofft, dass es zur Tradition wird, sich am "dritten Weihnachtstag", wenn die meisten ihre Familien zu Hause besuchen, im Landhaus Hammerich in Osdorf zu treffen. Er kennt die Tradition von anderen Gymnasien, an denen er unterrichtet hat. "Durch diese Tradition werden Freundschaften gepflegt und Pläne geschmiedet", sagt er. Bei einer noch so jungen Schule wie der Isarnho-Schule - 2006 machte der erste Jahrgang Abitur - müssten sich die Strukturen jedoch noch festigen. Es sei schon sein Ziel, dass sich aus dem Kreis der Ehemaligen Berufsabsolventen finden, die an der Schule von ihren Erfahrungen berichten. "Doch das muss sich alles noch entwickeln."

Bei seinem ersten Ehemaligentreffen der Isarnho-Absolventen interessierte ihn vor allem, ob sich der Blick der Schüler auf die Schule mit etwas Abstand verändert hat. Auch wenn er noch nicht so lange an der Schule sei, habe er bereits viele positive Rückmeldungen bekommen. "Uns interessiert natürlich, was unsere ehemaligen Schützlinge machen", meinte auch der stellvertretende Schulleiter Udo Runge, der das Ehemaligentreffen vor drei Jahren ins Leben gerufen hat. Auch Schulleiter Ekkehard Bär kommt gerne zum Ehemaligentreffen. "Es geht darum, den Kontakt zu halten und Erfahrungen zu hören", sagte er. "Und ein Stück Rückmeldung zu bekommen, ob wir eine gute Grundlage für die verschiedenen Berufswege schaffen konnten."

Die Schule habe das ganz gut geschafft, urteilte Tobias Seidel aus Gettorf, der 2007 sein Abi gemacht hat und nun in Kiel Maschinenbau studiert. "Die ganze Mathematik in der Schule war sehr abstrakt", fand er. "Aber jetzt merkt man, wofür man das alles braucht." Auch das eigenständige Lernen, das ihm in der Schule beigebracht wurde, wisse er nun zu schätzen. "Ich finde es eine sehr schöne Idee, sich ein Mal im Jahr zu treffen", sagte er. Es sei interessant zu hören, wie es den anderen ergehe. Zu ihren Lehrern hätten sie als kleiner Jahrgang mit nur 40 Abiturienten einen sehr persönlichen Draht gehabt.

Sein ehemaliger Klassenkamerad Frederik Tietz, ursprünglich aus Neudorf, der jetzt in Göttingen Mathematik studiert, freute sich ebenfalls, seine Schulkollegen wieder zu sehen. Das Studentenleben gefalle ihm gut, auch wenn das Studium anstrengend sei.

Auch Ilka Hansen (Osdorf), die in Groningen in den Niederlanden Psychologie studiert, Annika Sell (Osdorf), die eine Ausbildung zur Bankkauffrau macht, Jannis Kock (Gettorf) und Bastian Rohde (Revensdorf), Polizeianwärter bei der Landespolizei in Eutin, die alle 2007 ihr Abi gemacht haben, fanden es spannend zu hören, was aus ihren Mitschülern geworden ist. "Manchmal allerdings wünsche ich mir die Schulzeit zurück", sagte Annika Sell. Damals sei sie viel mehr zu Hause gewesen. "Und", fügte Jannis Kock hinzu, "man hatte seine Freunde jeden Tag um sich."

 

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erstellt am 29.Dez.2008 | 09:56 Uhr

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